Isabell Werth setzt in Wellington/Florida auf Special Blend statt auf Quantaz. Mit großem Erfolg, wie sich gestern Abend zeigte.
Nicht Quantaz reiste mit Isabell Werth aufgrund einer kurzfristigen Planänderung nach Wellington in Florida, sondern Special Blend. Der elfjährige Sezuan-Sohn wurde bekanntlich vor kurzem an Natalie Stickling-Morzynski verkauft. Stickling-Morzynski reitet jedoch im Stall von Werth und war sofort bereit, den Oldenburger auszuleihen. Dies war offensichtlich ein überaus erfolgreiches Unterfangen. Denn Werth konnte somit in Wellington den Grand Prix des Weltcup-Turniers mit sattem Vorsprung gewinnen. 73,130 Prozent stand für das Paar auf der Habenseite. Damit lagen sie deutlich vor Julio Mendoza Loor mit Jewel´s Goldstrike mit 71,196 Prozent und Brittany Fraser-Beaulieu mit Jaccardo mit 70,761 Prozent.
Dabei lief es zu Beginn für Werth alles andere als optimal. Zunächst verlor sie nach dem Halten zur Grußaufstellung einen Zügel, dann passierte Special Blend dasselbe mit einem Hufeisen. Doch die beiden konnten mit aller Routine dennoch eine gemeinsame Personal Best erzielen. Vor den Augen von Werths Sohn Frederik übrigens. Der 15-jährige genießt mit seiner Mutter eine kurze Auszeit vom Alltag in Wellington.
Freitagabend (Zeit vor Ort in Wellington) steht die Weltcup-Kür unter Flutlicht auf dem Programm. Werth wird mit der Kür antreten, die sie einst mit Emilio zeigte.
Das komplette Ergebnis gibt es hier zum Nachlesen.
