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Bereits als Jugendlicher war Hans-Heinrich von Loeper begeistert vom Reitsport, ritt selbst Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Flach- und Hindernisrennen. Der Rennsport wurde dann die Disziplin, in der er größere Spuren hinterließ.

galopponline.de berichtete anlässlich seines Todes von den Verdiensten des Verstorbenen: Von 1974 bis 1991 war er Generalsekretär des Dachverbands Direktorium für Vollblutzucht und Rennen. Es waren die besten Zeiten in der Nachkriegszeit für den Rennsport und Hans-Heinrich von Loeper wurde das Gesicht dieser Periode. Er sorgte unter anderem für die Wiederanerkennung des deutschen Gestütbuches und holte das deutsche Rennpferd damit aus der Rolle des Außenseiters. Er sorgte außerdem dafür, dass Deutschland in internationale Rennsport-Gremien sowie das System der Grupperennen aufgenommen wurde, das ermöglicht, die Leistungen der Pferde international zu vergleichen.

Weitere seiner Verdienste sind zum Beispiel die Wette „Rennquintett“, in deren Zusammenhang der Rennsport später Millionenbeträge verdienen sollte, die Einführung internationaler Standards für den Rennsport in Deutschland, den Aufbau des Berufsbildes Pferdewirt Fachrichtung Pferderennen und neue Dopingrichtlinien. Auch an der breiteren Bekanntmachung des „Galoppers des Jahres“ hatte Hans-Heinrich von Loeper seinen Anteil. Darüber hinaus war Von Loeper als Leitfigur des deutschen Rennsports – mit der Initiierung des gesamtdeutschen Renntages am 31. März 1990 – für die Vereinigung des Rennsports in Ost- und Westdeutschland maßgeblich verantwortlich. Auch die Neueröffnung der Galopprennbahn in Bad Doberan ist Hans-Heinrich von Loeper zuzuschreiben.

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