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CHI Donaueschingen für 2025 abgesagt


Bild vergrößern Marcus Ehning und Revere

2024 feierte das CHI Donaueschingen sein Comeback, zu dem unter anderem auch Marcus Ehning kam. (© Stefan Lafrentz)

Gut drei Wochen vor dem geplanten Beginn des CHI Donaueschingen zog Veranstalter Matthias Alexander Rath nun die Notbremse. Das Turnier wurde für dieses Jahr abgesagt und soll, laut Rath, im kommenden Jahr wieder stattfinden.  

Vor zwei Wochen noch saß Matthias Alexander Rath wohlgemut in der Pressekonferenz zum anstehenden Internationalen S. D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier in Donaueschingen. Es sollte die zweite Ausgabe sein, die er mit seiner Agentur Schafhof Connects verantwortet. Doch nun findet das traditionsreiche Turnier im Süden Deutschlands nicht wie geplant vom 18. bis 21. September statt. In Abstimmung mit der Stadt Donaueschingen und dem Fürstenhaus von Fürstenberg soll das Turnier im Herbst 2026 wieder stattfinden.

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Seitens des Veranstalters heißt es, die Entscheidung sei im Sinne einer nachhaltigen Weiterentwicklung getroffen worden. „Unser Anspruch ist es, Reitern, Pferden, Partnern und Publikum ein Event auf höchstem sportlichen und organisatorischen Niveau zu bieten.“

Bis zum gestrigen Abend konnten Reiter und Fahrer noch ihren Start in Donaueschingen nennen – wie der SWR berichtet, seien die Nennungszahlen jedoch nicht zufriedenstellend gewesen. In keiner der Disziplinen sei das angestrebte Niveau erreicht worden. Nun wolle man beim Veranstalter die Kräfte bündeln und sich bewusst mehr Zeit nehmen, um dem Anspruch eines Turniers auf Top-Niveau sportlich wie wirtschaftlich gerecht zu werden.

Über das CHI Donaueschingen und seine lange Tradition

Die Tradition des CHI Donaueschingen geht zurück bis ins Jahr 1954. Die Europameisterschaften im Gespannfahren fanden hier 1977 und 2019 statt, die EM im Dressurreiten 1991 sowie die EM im Springreiten 2003. Nachdem das Turnier 2022 nach Corona nur in abgespeckter Form stattgefunden hatte, übernahm Schafhof Connects die Turnierleitung. 2024 fand es in dieser Konstellation und unter widrigen Wetterbedingungen statt.


Sie ist mit Pferden groß geworden und verbrachte jede freie Minute im Stall, im Sattel oder auf der Weide. Während ihres Studiums entdeckte sie ihre zweite Leidenschaft: den Journalismus – in Praktika und unzähligen Stunden als „rasende Reporterin“ auf Sportplätzen bei Wind und Wetter. 20 Jahre lang begleitete sie journalistisch die Fachzeitschrift Reiter Revue International – erst als Volontärin, dann als Redakteurin, und zuletzt als Redaktionsleiterin print. Zwischendurch machte sie für drei Jahre selbstständig, um an ihren Studienort Münster zurückzukehren (das private Glück konnte nur dort warten) und sich beruflich breiter aufzustellen. Später schrieb sie ein Kindersachbuch – natürlich über Pferde – und engagiert sich seit Gründung der Bewegung #doitride, deren Talks sie bis heute regelmäßig moderiert. In ihrer Rolle bei Hooforia möchte sie den Pferdesport mit konstruktivem Journalismus begleiten – kritisch hinschauen, Lösungen aufzeigen, Zusammenhänge erklären und den Dialog fördern.

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3 Kommentare
  1. Müller Michaelsays:

    Wir haben seit über 10 Jahren karten für das Hamburger Derby in Hamburg. 1o Jahre immer Sonntags. Es war immer ein nettes Treffen. Man kannte seine Nachbarn schon freundschaftlich. Neuer Veranstalter und es geht auf einmal nicht mehr. Nicht einmal eine Rückantwort. Sehr Schade !! und jetzt noch Donaueschingen abgesagt. Schon Komisch !! Nicht alles neue ist immer gut.




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