Athleten aus Russland/Belarus unter neutraler Flagge wieder bei FEI-Turnieren


Bild vergrößern Russische und belarussische Flagge

Russische und belarussische Athleten dürfen wieder an FEI-Turnieren telnehmen. (© Symbolbild/Flagge Wikipedia)

Im Rahmen der Generalversammlung der FEI fiel die Entscheidung, Athleten aus Russland und Belarus wieder bei FEI Turnieren zuzulassen.

Die FEI-Generalversammlung in Hongkong hat beschlossen, dass es Lockerungen für Athleten aus Russland und Belarus geben wird und diese unter neutraler Flagge bei FEI-Turnieren wieder eine Startberechtigung erhalten. Im Wortlaut heißt es:

„Aufgrund der veränderten Vorgehensweise innerhalb der Internationalen Verbände (IFs) und der Paralympischen Bewegung hat der Vorstand die Situation bezüglich des Russischen Reitsportverbandes und des Reitsportverbandes von Belarus überprüft und folgende Entscheidungen getroffen:

[…]

Die Teilnahme russischer und belarussischer Athleten an Mannschaftswettbewerben unter neutraler Flagge wird gestattet. Die Entscheidung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft. Die Organisation von FEI-Veranstaltungen in Belarus wird gestattet. Die Entscheidung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft. Die Überprüfung der Neutralität erfolgt durch die nationalen Verbände und Einsprüche durch die FEI überprüft.“

Die russischen und belarussischen Reiter waren in Folge der Invasion in der Ukraine 2022 von FEI-Turnieren ausgeschlossen worden.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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