Genf: Siege für Steve Guerdat und Max Kühner


Bild vergrößern Sieger im Hauptspringen am Samstag: Steve Guerdat und Iashin Sitte.

Sieger im Hauptspringen am Samstag: Steve Guerdat und Iashin Sitte. (© S. Lafrentz)

Am Samstag gewannen Max Kühner und Steve Guerdat die beiden Hauptspringen. Hansi Dreher wurde Vierter bei Guerdats Sieg.

Nicht nur das große Finale am Sonntag bot viel Spannung in Genf, auch die Springen zuvor. Nachdem Scott Brash am Freitag das Top Ten Finale für sich entschieden hatte, folgten auch am Samstag zwei Springen mit viel Tempo und Top-Leistungen.

Beim Coupe de Genève über 1,60 Meter feierte das Publikum seinen Lokalmatadoren Steve Guerdat. Neun Paare hatten insgesamt das Stechen erreicht. Guerdat ließ mit dem elfjährigen Wallach Albfuehren’s Iashin Sitte der Konkurrenz keine Chance. In 27,99 Sekunden galoppierten die beiden ins Ziel. Platz zwei ging an seinen Schweizer Teamkollegen Martin Fuchs mit dem 14 Jahre alten Conner Jei in 28,52 Sekunden. Sprich: Der Jubel des Publikums kannte kaum noch Grenzen. Dritter wurde der Italiener Piergiorgio Bucci mit dem 13 Jahre alten Cortez Van’t Klein Asdonk Z von Cornet Obolensky. Dahinter stand auf der Vier das beste deutsche Paar: Hans-Dieter Dreher mit seinem Top-Pferd, dem Zirocco Blue-Sohn Elysium. Den sechsten Platz sicherten sich Sophie Hinners und die argentinische Stute Combella, ebenfalls mit einer Doppelnullrunde. Daniel Deußer verzichtete mit Otello de Guldenboom auf das Stechen und wurde Neunter.

Top unterwegs: Hansi Dreher und Elysium

Top unterwegs: Hansi Dreher und Elysium (© S. Lafrentz)

Sieg für Max Kühner und Greece

In einem weiteren Zeitspringen über 1,55 Meter sicherte sich Wahlösterreicher Max Kühner den Sieg. Er saß dabei im Sattel einer alten Bekannten: Greece, elfjährige Tochter des Mylord Carthago, die bislang von Teike Carstensen hocherfolgreich im Großen Sport präsentiert wurde. Der Wechsel zu Kühner scheint gelungen, die beiden erlangten in 67,73 Sekunden die Bestzeit. Platz zwei bis fünf gingen in die Schweiz an Edouard Schmitz und Quno, Pius Schwizer und Starlight, Gaetan Joliat und Chelsea Z sowie Guillaume Gillioz und Remix. Bestes deutsches Paar waren Michael Jung und der erst achjährige Fischerheros Z auf Platz fünf. Richard Vogel und Phenyo Van Het Keysersbos wurden Neunte.

Boyd Exell mit seinem Gespann auf dem Weg zum Sieg.

Boyd Exell mit seinem Gespann auf dem Weg zum Sieg. (© S. Lafrentz)

Im Vierspänner-Weltcup, der ebenfalls in Genf ausgetragen wurde und bei dem dieses Mal keine deutschen Gespanne am Start waren, siegte einmal mehr der Australier Boyd Exell. Zweiter wurde der Belgier Dries Degrieck vor Benjamin Aillaud aus Frankreich.

Alle Ergebnisse aus Genf gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
Alle Artikel von Alexandra Koch

Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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