Frankfurt: Schürmann und Life Time FRH siegen zum Auftakt des Nürnberger Burg-Pokal-Finals


Bild vergrößern Charlott-Maria Schürmann und Life Time FRH.

Charlott-Maria Schürmann und Life Time FRH gewannen in Frankfurt die Einlaufprüfung zum Nürnberger Burg-Pokal-Finale. (© Stefan Lafrentz)

Der letztjährige Weltmeister der siebenjährigen Dressurpferde hat ein erstes Ausrufezeichen gesetzt: Life Time FRH und seine Reiterin Charlott-Maria Schürmann konnten die Einlaufprüfung des Nürnberger Burg-Pokal-Finales beim Internationalen Festhallen Reitturnier Frankfurt für sich entscheiden.

Life Time FRH hat mit Charlott-Maria Schürmann im Sattel die Einlaufprüfung des Nürnberger Burg-Pokal-Finales beim Internationalen Festhallen Reitturnier Frankfurt gewonnen. 75,927 Prozent vergaben die Richter. Platz zwei ging an die Oldenburger Stute Vaida-Girl unter Bianca Nowag-Aulenbrock mit 72,878 Prozent, Dritte wurde Bayside AK unter Juliane Brunkhorst (72,317 Prozent).

 „Wow, das war richtig gut“, freute sich die Siegerin Charlott-Maria Schürmann nach der Prüfung mit dem Livaldon-Frühlingsball-Sohn. Life Time sei zu Beginn noch etwas eingeschüchtert von der Kulisse der Festhalle gewesen „und hat einen kleinen Turn gemacht, aber dann war er so traumhaft zu reiten. Ich habe noch ein, zwei Sachen, die ich am Samstag im Finale noch verbessern möchte, wie das Einreiten-Halten beispielsweise, aber insgesamt war er toll zu reiten, war so kraftvoll und positiv – das hat richtig Spaß gemacht.“

Bereits im vergangenen Jahr hätte Life Time – als Weltmeister der siebenjährigen Dressurpferde – am Burg-Pokal-Finale teilnehmen können, aber seine Reiterin entschied anders. „Ich fand, das war ein bisschen viel: erst die WM, dann FRH-Cup und dann noch Frankfurt. So ein Pferd über das ganze Jahr auf 100 Prozent zu haben – das ist nicht optimal, zumal mit sieben Jahren.“ Morgen hat der Dunkelfuchs einen Tag Pause, „ich gehe ich mit ihm spazieren, reite noch mal morgens ein bisschen Schritt in der Halle und sonst hat er frei. Der braucht das so.“

In der Finalprüfung am Samstagvormittag beginnen alle zwölf Finalisten wieder ‚bei null‘ – los geht’s um 9.30 Uhr.

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Sie ist mit Pferden groß geworden und verbrachte jede freie Minute im Stall, im Sattel oder auf der Weide. Während ihres Studiums entdeckte sie ihre zweite Leidenschaft: den Journalismus – in Praktika und unzähligen Stunden als „rasende Reporterin“ auf Sportplätzen bei Wind und Wetter. 20 Jahre lang begleitete sie journalistisch die Fachzeitschrift Reiter Revue International – erst als Volontärin, dann als Redakteurin, und zuletzt als Redaktionsleiterin print. Zwischendurch machte sie für drei Jahre selbstständig, um an ihren Studienort Münster zurückzukehren (das private Glück konnte nur dort warten) und sich beruflich breiter aufzustellen. Später schrieb sie ein Kindersachbuch – natürlich über Pferde – und engagiert sich seit Gründung der Bewegung #doitride, deren Talks sie bis heute regelmäßig moderiert. In ihrer Rolle bei Hooforia möchte sie den Pferdesport mit konstruktivem Journalismus begleiten – kritisch hinschauen, Lösungen aufzeigen, Zusammenhänge erklären und den Dialog fördern.

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