Die Britin Charlotte Fry konnte beim Weltcup in London mit ihrem Glamourdale einen Doppelsieg feiern. Moritz Treffinger hielt bestens mit.
Für den 22 Jahre jungen Moritz Treffinger ist diese Saison etwas ganz Besonderes. Nach seinem Weltcup-Debüt in Herning zeigte er schon in Stuttgart, dass er bestens unter den ganz großen Namen mithalten kann. Der U25-Europameister hat keine Angst vor großen Schritten und so ging es gleich weiter nach London, um dort in der festlich geschmückten Halle auf die britische und internationale Elite zu treffen.
„An der London Horse Show teilzunehmen und dabei meine Familie vor Ort zu haben, war eine wunderschöne und unglaublich tolle Erfahrung“, schildert er. „Das wird immer unvergesslich bleiben! Ich danke dem Gestüt Bonhomme und natürlich meinem wundervollen Cadeau Noir, dass all dies wahr geworden ist. Jetzt darf Cadeau seine wohlverdiente Pause genießen und zeigt schon wieder seinem Stallkollegen Fiderdance, wer der Größte ist oder sein möchte.“
Am Ende erreichte Moritz Treffinger im Grand Prix in London den siebten Platz mit 70,348 Prozent. Er war der einzige deutsche Teilnehmer beim Weltcup. Alle anderen hatte es in die Frankfurter Festhalle gezogen. In der Kür piaffierten Treffinger und Cadeau Noir auf den achten Platz mit 75,395 Prozent.
Überragende Siege für Charlotte Fry
Der Sieg ging jeweils an Charlotte Fry und den 14 Jahre alten Lord Leatherdale-Sohn Glamourdale, die sich überragend präsentierten. 80,783 Prozent standen für die beiden im Grand Prix, 89,170 Prozent in der Kür zu Buche. Platz zwei im Grand Prix ging an Charlotte Dujardin mit der elfjährigen westfälischen Stute Alive and Kicking vor Becky Moody und Jagerbomb. In der entscheidenden Kür ritt Becky Moody mit 86,410 Prozent auf den zweiten Platz. Dritte wurden Isabel Freese aus Norwegen und Total Hope OLD, die sich in der britischen Phalanx mit 81,695 Prozent behaupteten.
In der Gesamtwertung des Weltcups führt Raphael Netz vor Fie Christine Skarsoe aus Luxemburg und Becky Moody. Moritz Treffinger ist als Siebter zweitbester Deutscher.
Ijsbrand Chardon gewinnt Vierspänner Weltcup
Im Weltcup der Vierspänner siegte dieses Mal nicht der Australier Boyd Exell (er wurde Vierter), sondern Altmeister Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden. Platz zwei ging an den Belgier Dries Degrieck vor Ijsbrands Sohn Bram Chardon. Anna Mareike Meier fuhr auf Platz fünf.
Alle Ergebnisse aus London gibt es hier.
