Mechelen: Belgischer Doppelsieg in der Dressur


Bild vergrößern Justin Verboomen und Larissa Pauluis mit ihren Pferden in Siegerlaune.

Justin Verboomen und Larissa Pauluis mit ihren Pferden in Siegerlaune. (© Hippo Foto Media – Sharon Vandeput)

Beim Dressur-Weltcup in Mechelen gab es einen belgischen Doppelsieg. Ingrd Klimke ritt auf den neunten Platz.

Nein, dieses Mal hatte nicht Doppel-Europameister Justin Verboomen in Mechelen die Nase vorn. Es war seine Team-Kollegin Larissa Pauluis, die mit ihrem 15 Jahre alten Routinier Flambeau von Ampere aus der KWPN-Zucht das Zepter hochhielt. Allerdings war es ganz knapp. Mit 82,975 Prozent trennte sie nicht einmal ein Prozentpunkt von Justin Verboomen. Doch der hatte auch nicht seinen Europameister Zonik Plus dabei, sondern sein Zweitpferd Djembe de Hus OLD. Zu diesem Hengst muss man wissen, dass er zehn Jahre alt ist und ein Sohn des legendären Damon Hill aus der Oldenburger Zucht. Kein Geringerer als der bekannte französische Züchter Xavier Marie hat ihn einst aus einer Tochter des Springpferde-Vererbers Argentinus gezogen. Djembe de Hus besitzt vielleicht nicht ganz die Überflieger-Qualität von Zonik Plus, dennoch fiel der Ritt durch Harmonie und Können auf. Es wurden 82,450 Prozent in Mechelen.

Platz drei sicherte sich der Portugiese João Pedro Moreira auf dem im Gestüt Lewitz gezogenen Drosa Fuerst Kennedy OLD von Fürsten-Look mit 79,280 Prozent. Ingrid Klimke war auf der 13 Jahre alten Hannoveraner Fürstenball-Tochter First Class als einzige deutsche Starterin in Mechelen unterwegs. In der Kür belegten die beiden mit 74,985 Prozent den neunten Platz.

Im Gesamtweltcup führt nach wie vor Raphael Netz, nun vor Larissa Pauluis und der Luxemburgerin Fie Christina Skarsoe. Justin Verboomen ist gemeinsam mit Becky Moody Vierter. Moritz Treffinger befindet sich auf Platz zehn, Ingrid Klimke ist 16.

Alle Ergebnisse aus Mechelen gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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