Noch eine traurige Meldung in Zusammenhang mit Böllern: In Nordhessen starb ein Pony, das von selbigen in der Silvesternacht erschreckt wurde.
Immer lauter werden die Stimmen hinsichtlich eines Böllerverbotes, gerade bei Tierhaltern. Nun kommt eine weitere tragische Meldung in Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern hinzu. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass eine junge Pferdehalterin aus der Nähe von Kassel verstarb, weil ihr Pferd durch Böller erschreckt wurde und sie mitschleifte.
Nun kam es – erneut in Nordhessen – zu einem weiteren Vorfall. Dieses Mal erschraken mehrere Pferde in der Silvesternacht auf der Weide durch in der Nähe gezündete Böller. Einige der Tiere brachen daraufhin aus. Ein dreijähriges Islandpony geriet auf eine Fahrbahn und kollidierte dort mit einem Rettungswagen des DRK, berichtet die Tageszeitung HNA.
Die Besatzung und der Patient blieben bei dem Unfall, der sich um ca. 0:45 Uhr ereignete, unverletzt. Das Pony erlag jedoch seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die anderen Pferde wurden im Laufe der Nacht eingefangen und blieben unbeschadet. In der Nähe des Rappenhofes in Breuna, wo die Pferde ausbrachen, gab es ein Böllerverbot, welches jedoch missachtet wurde. Der Hof existiert seit 50 Jahren. Die Pferde stehen in Robusthaltung auf der Weide. In der Silvesternacht waren mehrere Personen an den beiden Weiden anwesend, dennoch war es nicht möglich die panischen Tiere nach den Böllerschüssen in unmittelbarer Nähe aufzuhalten und das Unglück nahm seinen Lauf.
