Pony stirbt bei Kollision mit Rettungswagen in der Silvesternacht


Bild vergrößern Durch Böller wurde ein Pony so sehr erschreckt, dass es durchging und mit einem Rettungswagen kollidierte.

Durch Böller wurde ein Pony so sehr erschreckt, dass es durchging und mit einem Rettungswagen kollidierte. (© Robert Michael/dpa)

Noch eine traurige Meldung in Zusammenhang mit Böllern: In Nordhessen starb ein Pony, das von selbigen in der Silvesternacht erschreckt wurde.

Immer lauter werden die Stimmen hinsichtlich eines Böllerverbotes, gerade bei Tierhaltern. Nun kommt eine weitere tragische Meldung in Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern hinzu. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass eine junge Pferdehalterin aus der Nähe von Kassel verstarb, weil ihr Pferd durch Böller erschreckt wurde und sie mitschleifte.

Nun kam es – erneut in Nordhessen – zu einem weiteren Vorfall. Dieses Mal erschraken mehrere Pferde in der Silvesternacht auf der Weide durch in der Nähe gezündete Böller. Einige der Tiere brachen daraufhin aus. Ein dreijähriges Islandpony geriet auf eine Fahrbahn und kollidierte dort mit einem Rettungswagen des DRK, berichtet die Tageszeitung HNA.

Die Besatzung und der Patient blieben bei dem Unfall, der sich um ca. 0:45 Uhr ereignete, unverletzt. Das Pony erlag jedoch seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die anderen Pferde wurden im Laufe der Nacht eingefangen und blieben unbeschadet. In der Nähe des Rappenhofes in Breuna, wo die Pferde ausbrachen, gab es ein Böllerverbot, welches jedoch missachtet wurde. Der Hof existiert seit 50 Jahren. Die Pferde stehen in Robusthaltung auf der Weide. In der Silvesternacht waren mehrere Personen an den beiden Weiden anwesend, dennoch war es nicht möglich die panischen Tiere nach den Böllerschüssen in unmittelbarer Nähe aufzuhalten und das Unglück nahm seinen Lauf.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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