Der Züchter und Betreiber der Hengststation Rüscher-Konermann in Greven, Wilhelm Rüscher-Konermann, ist im Alter von 83 Jahren gestorben.
Der 1943 geborene Landwirt begann nach der Übernahme des elterlichen Hofes im Jahr 1969 mit der Pferdezucht. 1985 kam der Leihhengst Playboy v. Platon I zu ihm. Bereits drei Jahre später erlangte die Zuchtstätte mit dem Hengst Labrador überregionale Bekanntheit. Der Landgraf-I-Sohn deckte innerhalb eines Jahres im Natursprung mehr als 90 Stuten.
Der 1986 geborene, selbst gezüchtete Hengst Feuerglanz, stellte einen weiteren Meilenstein seiner züchterischen Karriere dar. Er ist bis heute in zahlreichen westfälischen Stutenstämmen zu finden. Die Hengststation Rüscher-Konermann war in der Folge Heimat von Hengsten wie Pavarotti v. d. Helle, Floresco NRW, Baccardi sowie Lissaro v. d. Helle. Mit letzterem gelang Wilhelm Rüscher-Konermanns Tochter Claudia der Sieg beim Bundeschampionat. Für seine herausragenden Verdienste um die westfälische Pferdezucht wurde Wilhelm Rüscher-Konermann im Jahr 2015 beim Turnier der Sieger in Münster mit dem renommierten Ramzes-Preis geehrt.
„Ruhe in Frieden“, heißt es nun auf den Social-Media-Accounts der Hengststation Rüscher-Konermann. Wir schließen uns an und drücken unser tief empfundenes Beileid all jenen aus, die mit Wilhelm Rüscher-Konermann verbunden sind.
