Basel: Josch Löhden und EIC Schabernack gewinnen „Goldene Trommel“


Bild vergrößern Der Moment des Jubels bei der Siegerehrung für Josch Löhden auf Schabernack!

Der Moment des Jubels bei der Siegerehrung für Josch Löhden auf Schabernack! (© )

Riesenerfolg für Springreiter Josch Löhden: Der 33 Jahre alte Profi gewann mit EIC Schabernack die „Goldene Trommel“ in Basel.

Josch Löhden und der zehnjährige Hannoveraner Cornet Obolensky-Sohn EIC Schabernack konnten gemeinsam schon einige Erfolge feiern. Der Wallach wurde von Max Kühner an Löhden vermittelt. Mit ihm arbeitet er seit einigen Jahren zusammen. Im vergangenen Jahr gewannen Löhden und Schabernack den Großen Preis von Neumünster.

Stolze Sieger: Josch Löhden, Schabernack und dessen Pflegerin.

Stolze Sieger: Josch Löhden, Schabernack und dessen Pflegerin. (© S. Lafrentz)

Doch nun in Basel gelang beiden der bei weitem größte Erfolg ihrer Karriere. Josch Löhden hatte seine Chance nach der Nullrunde im schweren Parcours über 1,55 Meter um die traditionsreiche „Goldene Trommel“ – und er nutzte sie! Als letzte Starter ging das Paar ins Stechen. Zuvor hatten den Parcours acht andere Paare schon bewältigt. Herausragend war dabei schon ein anderes deutsches Paar gewesen: Hans-Dieter Dreher mit dem nun bereits 17 Jahre alten Vestmalle des Cotis, Sohn des legendären Baloubet du Rouet. 33,31 Sekunden hatten sie für ihre Runde gebraucht. Josch Löhden riskierte alles – und was dabei herauskam war nun wahrlich kein Schabernack. 33,16 Sekunden standen zu Buche. Der Sieg. Einer, den der Reiter selbst kaum glauben konnte, während er eine Runde nach der anderen unter dem Jubel des Publikums durch die Arena galoppierte und immer wieder auf seinen Schabernack deutete.

„Ihm habe ich heute alles zu verdanken!“, erklärte Josch Löhden. „Er ist der König in unserem Stall und ich habe keine Worte dafür, was uns hier heute gelungen ist. Wenn man es schon ins Stechen schafft, will man natürlich alles geben. Ich habe dafür ein unglaublich gutes Pferd, das hilft enorm. Basel ist für mich unbeschreiblich. Dieser tolle Abschluss macht es umso schöner – ich freue mich, wenn ich nächstes Jahr wieder hier sein darf.“

"In solch einem Springen versucht man zu gewinnen"

„In solch einem Springen versucht man zu gewinnen“ (© S. Lafrentz)

Dritte wurde die Österreicherin Katharina Rhomberg mit Colestus Cambridge, elfjähriger westfälischer Colestus-Sohn, in 34,23 Sekunden vor Willem Greve aus den Niederlanden und dem erst neunjährigen Party In De Hus.

Zuvor hatte Isabell Werth mit Wendy de Fontaine am Nachmittag die Weltcup-Kür für sich entschieden. Raphael Netz und DSP Dieudonne wurden Dritte.

Alle Ergebnisse aus Basel gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
Alle Artikel von Alexandra Koch

Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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