Österreichische Dressurreiterin Vivien Wolf-Döller stirbt mit nur 43 Jahren


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Mit dieser Traueranzeige nimmt die Familie Abschied von Vivien Wolf-Döller. (© Wir gedenken Traueranzeige/privat)

Die Dressurreiterin, die einst an Nachwuchs-Europameisterschaften teilnahm, hatte lange gegen eine schwere Erkrankung gekämpft.

Das österreichische Portal „Equestrian Worldwide“ teilte vor kurzem bestürzende Nachrichten. Vivien Wolf-Döller ist am vorletzten Tag des Jahres 2025 verstorben. Der Name wird in Deutschland womöglich wenigen etwas sagen, war sie doch in der Vergangenheit nicht mehr auf der großen Bühne der Dressur unterwegs. Doch hier geht es vor allem darum, einen Menschen zu würdigen, der schon lange gegen eine schwere Erkrankung kämpfte und am Ende doch gehen musste. Vivien Wolf-Döller wurde nur 43 Jahre alt.

Dressur war das Leben von Dr. Vivien Georgina Wolf-Döller. Bereits als Kind war sie davon begeistert. Es folgte schnell die Aufnahme in den österreichischen Nachwuchskader und im Jahr 2000 das erste Championat. In Lipica ritt sie mit ihren Teamkolleginnen Victoria Max-Theurer, Caroline Kottas-Heldenberg und Katrin Atschko zur Team-Bronzemedaille bei den Junioren. Im Einzel erreichte sie mit dem Wallach Belissimo Rang elf. Auch 2001 vertrat Vivien Wolf Österreich bei der EM in Iserlohn. Wieder gab es im Team die Bronzemedaille und dieses Mal Platz 21 in der Einzelwertung.

Danach stellte sie ihre Ausbildung und berufliche Laufbahn in den Mittelpunkt, blieb den Pferden aber in kleinerem Rahmen treu. Vivien Wolf-Döller studierte Jura und eröffnete 2019 in Wiener-Neustadt eine eigene Anwaltskanzlei. Noch im vergangenen September ritt sie mit ihren Pferden Sorento’s Solitaire und Bale bei einem nationalen Turnier in Himberg. Die Pferde waren für sie stets Halt und persönliches Glück.

Wir drücken ihrem Ehemann und allen Angehörigen und Freunden unser tief empfundenes Beileid aus.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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