Hörempfehlung: Meredith Michaels-Beerbaum und ihre 15-jährige Tochter Brianne haben mit dem CHIO-Team eine spannende und hochinteressante Podcast-Folge erstellt.
Beginnen wir den Tag heute einmal mit einem Hör-Tipp, der viel Spaß macht und Vorfreude bereitet auf die weitere Karriere einer jungen Dame, die in knapp zwei Monaten ihren 16. Geburtstag feiert: Brianne Beerbaum, Tochter von Meredith Michaels-Beerbaum, Team-Europameisterin 2023 und Einzel-Bronzemedaillengewinnerin 2024 bei den Nachwuchsspringreitern und seit vergangenem Jahr Trägerin des Goldenen Reitabzeichens. Gemeinsam mit ihrer Mutter war sie beim CHIO-Aachen-Podcast zu Gast und hat ausführlich über ihre Wünsche und Träume, aber auch ihren Alltag zwischen Schule und ihrer Begeisterung für Taylor Swift gesprochen, deren Konzerte sie gemeinsam mit Mutter Meredith besucht.
Auch Meredith Michaels-Beerbaum lässt ihre Karriere noch einmal Revue passieren, während der sie Großes geschafft hat: Sie stand bis heute als einzige Springreiterin an der Spitze der Weltrangliste. Und sie löste in Deutschland als erste Frau im Championats-Team der Springreiter Ende der 90er Jahre ein regelrechtes Beben aus, das noch Jahre anhielt. Was heute normal ist, war in seinen Anfängen eine riesengroße Herausforderung. Genau, wie überhaupt hierzulande Fuß zu fassen als Amerikanerin.
Schwierige Anfänge
„Ich konnte kein Deutsch sprechen, aber auch der Sport hier war ganz anders. Da gab es viele Tiefpunkte und viele Zeiten, in denen ich gedacht habe: Vielleicht bin ich nicht gut genug, vielleicht schaffe ich es nicht, soll ich zurück nach Amerika gehen?“ Doch die heute 56-Jährige arbeitete immer konsequent auf ihre Träume hin. „Ich habe nicht von Olympia geträumt, ich habe nicht von Championaten geträumt, ich wollte nur in Aachen reiten, das war mein größtes Ziel.“
Aachen war für Brianne von Kleinkindtagen an jährliches Reiseziel. Umso glücklicher ist sie über ihre bisherigen eigenen Erfolge dort und vor allem darüber, das Goldene Reitabzeichen in der Stadt Karls des Großen verliehen bekommen zu haben. „Nachdem ich so viele Jahre hierhergekommen bin, um zuzuschauen, war es wirklich toll, hier zu reiten und dann das Goldene Reitabzeichen verliehen zu bekommen.“
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