Umzug nach Höven für Oldenburger Championate und Elitestutenschau


Bild vergrößern Höven wird der neue Austragungsort der Oldenburger Championate und Elitestutenschau.

Höven wird der neue Austragungsort der Oldenburger Championate und Elitestutenschau. (© Oldenburger Verband)

Die Championate und die Elitestutenschau der Oldenburger Zuchtverbände werden ab diesem Jahr nicht mehr in Rastede ausgetragen.

Seit Jahrzehnten geht es für die Oldenburger Championate und die Elitestutenschau nach Rastede, wo die beiden wichtigen Punkte im Zuchtkalender im Rahmen des Landesturniers ausgetragen werden.

Im Jahr 2026 wird das nun anders sein, gaben die Oldenburger Pferdezuchtverbände bekannt. Beide Veranstaltungen finden künftig in Höven statt. Höven ist ein Ortsteil der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg, etwa vierzig Minuten entfernt von Bremen. Von Rastede trennen das Örtchen etwa zwanzig Minuten Fahrzeit.

In der Pressemitteilung des Verbandes heißt es: „Ein herzlicher Dank gilt dem Renn- und Reitverein Rastede für die langjährige Zusammenarbeit. Auf der gemeinsamen Delegiertenversammlung wurde der Auftrag an den Vorstand erteilt, mögliche Alternativen zu Rastede zu prüfen und entsprechende Gespräche zu führen. […] Nach sorgfältiger Abwägung fiel die Wahl auf Höven. Die kompakte Anlage und die Infrastruktur in Höven bieten ideale Rahmenbedingungen, um die Championate und Zuchtveranstaltungen im Sinne von Pferd, Reiter und Züchter weiterzuentwickeln.“

Vom 30. Juni bis 5. Juli 2026 werden die Reitpferde-, Dressurpferde- und Springpferdechampionate, die Sichtungen zum Bundeschampionat sowie die HLP-Wertungsprüfung für vier- bis sechsjährige Reitpferdehengste (Dressur und Springen) ausgetragen. Ebenfalls finden dort die Sichtungen für das Bundeschampionat der Ponys statt. Ein Höhepunkt ist die Elitestutenschau der Oldenburger Verbände mit dem Brillantring. Darüber hinaus wird  eine Fohlenauktion mit einem ausgewählten Lot von rund zwanzig Fohlen stattfinden.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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