Man hat den Eindruck, dass etwas Abstand Christian Ahlmann nach dem Tod seines D’Aganix 2000 Z guttut. Im Nahen Osten ist er hocherfolgreich.
Man sieht Springreiter Christian Ahlmann an, dass der Schock über den plötzlichen Tod seines Pferdes D’Aganix 2000 Z in Leipzig groß ist. Doch wie er selbst betont, tut der herzliche Empfang, der ihm in Abu Dhabi bereitet wurde, gut. Vermutlich lenkt er auch ab. Auf jeden Fall ist der zweifache olympische Bronzemedaillengewinner in Abu Dhabi derzeit in der Erfolgsspur unterwegs. Dort findet derzeit ein Vier-Sterne-Weltcup-Turnier statt.
Zunächst ritt er mit dem zehnjährigen Hengst Sheeran WL auf den zweiten Platz in einem Springen mit zwölf Paare zählenden Stechen über 1,45 Meter. Der Sieg ging an Omar Abdul Aziz Al Marzooqi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit der ebenfalls zehnjährigen französischen Stute Emeraude de Zabala. Dritte wurden Maximilian Lill und der elfjährige Wallach Viverter PS von Vivant.
In der sogenannten Diamond Tour legte Ahlmann dann über 1,50 Meter gleich nach. Er ritt mit dem Vigo d´Arsouilles-Sohn Vivario JL Z auf den dritten Platz. Dieses Mal ging es nach Fehlern und Zeit und die beiden waren blitzschnell unterwegs. Der Sieg ging an den Briten Alexander McLean mit der zehnjährigen Zangersheider Stute Calixte Heartbreaker Z vor Henrik von Eckermann aus Schweden mit Qasirah van de Reistenhoek. Auf Platz sieben ritt Ahlmann mit dem neun Jahre alten Hengst Applebridge Tag Z.
Bereits gestern sicherte sich Maximilian Lill mit dem elfjährigen Casallco’s George PS in der Diamond Tour einen fünften Platz über 1,45 Meter. Der Sieg ging an Shady Ghrayeb aus Syrien mit Cabernet de Mars, 14 Jahre alter Sohn des Baloubet du Rouet.
Alle Ergebnisse aus Abu Dhabi gibt es hier.
