Amsterdam: Charlotte Fry siegt vor Isabell Werth


Bild vergrößern Wendy de Fontaine - hier mit ihrer Pflegerin Steffi Wiegard in Basel - piaffierte in Amsterdam auf Platz zwei im Grand Prix.

Wendy de Fontaine - hier mit ihrer Pflegerin Steffi Wiegard in Basel - piaffierte in Amsterdam auf Platz zwei im Grand Prix. (© S. Lafrentz)

Beim Weltcup-Turnier in Amsterdam kommt es derzeit zu einem echten Kräftemessen im Dressurviereck, bei dem die Weltelite aufeinandertrifft.

Fry vor Werth vor Moody – drei große Namen auf dem Podium. So endete der Grand Prix im Rahmen des Weltcup-Turniers in Amsterdam. Wie in Basel hat Isabell Werth wieder ihre Erfolgsstute Wendy de Fontaine dabei. Die beiden können mit einem Podiumsplatz in der Kür einen großen Schritt Richtung Weltcup-Finale in Fort Worth/Texas machen. Einen ganz so großen Durchmarsch wie in Basel wird es in Amsterdam aber für Werth und Wendy nicht geben. Die Konkurrenz ist hier groß und kommt vor allem aus Großbritannien.

„Ich bin total zufrieden“, betonte Isabell Werth deshalb auch nach ihrem Ritt zu 79,131 Prozent. Ein Stolperer in den Einerwechseln war teuer, aber ansonsten zeigten die beiden eine Vorstellung mit vielen Höhepunkten.

Der Sieg ging an die Vorjahressieger Charlotte Fry und den mittlerweile 15 Jahre alten Glamourdale mit glatten 80,000 Prozent. Ihre Teamkollegin Becky Moody und ihr selbstgezogener, ebenso wie Wendy zwölfjähriger Jagerbomb wurde mit 77,239 Prozent Dritte mit einer persönlichen Bestleistung.

Moritz Treffinger und der 17 Jahre alte Fiderdance waren ebenfalls wieder bei den Großen im Weltcup unterwegs. Der U25-Europameister und sein Hengst schlugen sich wacker auf Platz zehn mit glatten 69,000 Prozent.

Treffingers Teamkollegin von der EM, Anna Schölermann, war mit ihrem Superstar, elfjähriger Westfale von Sir Heinrich OLD, bei den U25-Reitern unterwegs und belegte den fünften Platz.

Alle Ergebnisse aus Amsterdam gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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