Kristen Vanderveen und Philipp Weishaupt siegen in Doha


Bild vergrößern Kristen Vanderveen und Jirah (hier in Basel vergangenes Jahr) gewannen in Doha das Hauptspringen.

Kristen Vanderveen und Jirah (hier in Basel vergangenes Jahr) gewannen in Doha das Hauptspringen. (© S. Lafrentz)

Nachdem am Vortag Max Kühner den Sieg geholt hatte, durfte sich nun Philipp Weishaupt ebenso freuen wie Kristen Vanderveen.

Tag zwei der dritten Woche beim H.H. The Father Amir’s Prix 2026. Nachdem das erste große Springen an Max Kühner und Greece ging, liefen heute unter anderem Philipp Weishaupt und der elfjährige KWPN Wallach Karaldo (von Harley) zu Hochform auf.

In einem Springen nach Fehlern und Zeit über 1,45 Meter ließen die beiden der Konkurrenz in 59,87 Sekunden wahrlich nicht einmal den Hauch einer Chance. Platz zwei ging an Abdullah Alsharbatly aus Saudi-Arabien mit dem zwölfjährigen schwedischen Wallach Valentino. Die beiden benötigten für ihre Runde 62,33 Sekunden. Aus deutscher Sicht ebenfalls platziert waren Janne Friederike Meyer-Zimmermann und E-Maitresse Tvh Z, 14 Jahre alte Emerald-Tochter, als Achte.

Im Hauptspringen des Tages hatte eine US-Amerikanerin die Nase vorn. Kristen Vanderveen ist 36 und springt derzeit mit Bull Run´s Jireh auf einer Welle des Erfolges. Die beiden waren etwa beim Weltcup-Finale 2025 in Basel 19. In Doha konnten sie in den vergangenen Wochen gleich mehrere Platzierungen einheimsen. Dem zwölfjährigen Uriko-Sohn Jireh aus der Holsteiner Zucht ist auch maßgeblich Vanderveens 43. Platz in der aktuellen Weltrangliste zu verdanken.

„Er ist einfach ein wundervolles Pferd. Ich liebe ihn über alles“, jubelte sie in Doha nach ihrem Sieg. „Es war heute nicht einfach mit so vielen starken Paaren im Stechen, aber Jireh hat es gerockt!“

Insgesamt hatten zwölf Paare das Stechen über 1,55 Meter erreicht. Mit dazu gehörten auch Janne Friederike Meyer-Zimmermann und ihre Mylord Carthago-Tochter My Lady Lavista aus der Holsteiner Zucht. In 42,08 Sekunden waren die beiden aber deutlich langsamer als das Siegerpaar in 40,14 Sekunden. Dennoch wurde es ein hervorragender vierter Platz.

Alle Ergebnisse aus Doha gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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