FEI-Präsident Ingmar de Vos aus Belgien ist nun auch in den Vorstand des Internationalen Olympischen Komitees gewählt worden.
Der Aufstieg des 62 Jahre alten Belgiers Ingmar de Vos geht weiter. Er studierte einst an der Freien Universität Brüssel und machte dort 1985 seinen Master in Politikwissenschaft und 1987 in Internationalem und Europäischem Recht. 1989 und 1990 war er Berater im belgischen Senat. Danach wurde er Teamchef der belgischen Springreiter sowie ab 1997 Generaldirektor und von 1997 bis 2011 Generalsekretär der belgischen Reitervereinigung. Von 2014 an bis heute fungiert er als Präsident der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI). Seit 2017 ist er IOC-Mitglied und seit 2025 Präsident der Association of Summer Olympic International Federations (ASOIF).
Gestern wurde er im Rahmen der 145. IOC-Session kurz vor den Olympischen Winterspielen in Mailand zum Mitglied des Executive Board des IOC gewählt. Er wird dieses Amt zunächst für die kommenden vier Jahre innehaben.
„Die heutige Wahl in den IOC-Vorstand ist eine große Ehre“, erklärte er vor Ort. „Ich bin zutiefst gerührt von diesem Ergebnis und möchte meinen IOC-Kollegen meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Diese neue Aufgabe bringt auch eine große Verantwortung mit sich, gerade in einer Zeit, in der die Olympische Bewegung im Rahmen des von Präsidentin Kirsty Coventry initiierten Prozesses ‚Fit für die Zukunft‘ einer tiefgreifenden Überprüfung unterzogen wird.“ Er selbst möchte dazu beitragen, dass die Olympischen Spiele weiterhin ein Erfolgsmodell bleiben. „Gemeinsam müssen wir die Popularität, die Attraktivität und die langfristige Nachhaltigkeit der Olympischen Spiele weiter stärken.“
Die Reitsport-Verbände reagierten sehr erfreut auf die Wahl von Ingmar de Vos, welche ein positives Zeichen für die Zukunft des Reitsports in der Olympischen Familie sei.
