Isabell Werth und Co freuen sich auf Aachen 2026. © Aachen 2026

Isabell Werth und Co freuen sich auf Aachen 2026.

Alle waren sie in Aachen, um auf ein besonderes Anliegen aufmerksam zu machen: Ministerpräsident Hendrik Wüst, Aachens Oberbürgermeister Michael Ziemons, Isabell Werth und ALRV-Präsidentin Stefanie Peters. Denn nach der Reit-WM, die vom 11. bis 23. August in Aachen stattfindet, könnten 2036, 2040 oder 2044 Olympische und Paralympische Spiele folgen. So wünschen es sich zumindest alle Beteiligten vor Ort.

„Welcome Home für die WM in diesem Jahr – das ist ein selbstbewusstes Statement“, stellte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst am Montag im Rahmen der Pressekonferenz fest. „Aber zurecht! Reitsport auf diesem Niveau, auf so einer großen Bühne, mit so vielen Disziplinen vor so vielen Zuschauern. Das gibt es sonst nirgendwo auf der Welt.“ Im August könne Aachen wieder einmal zeigen, dass es genau das kann: Gastgeber sein für mehr als 500.000 Menschen bei einem internationalen Event der Spitzenklasse.

„Wenn Zeit für Reitsport in der Soers ist, knistert es in Aachen immer ganz besonders“, betonte Aachens Oberbürgermeister Michael Ziemons. „Für die WM wollen wir gute Gastgeber sein, damit sich die ganze Region, das ganze Land, am besten die ganze Welt bei uns wohlfühlen kann.“

Eine, die bereits vor 20 Jahren die außergewöhnliche Atmosphäre erlebt hat und recht wahrscheinlich im August wieder an den Start gehen wird, ist Isabell Werth. Sie weiß: „Es sind ganz große Fußstapfen, die es zu füllen gilt. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir hier in diesem Jahr wieder ein Zeichen in der Welt des Reitsports setzen werden.“

„Mit Olympischen Spielen in Aachen würde ein Traum in Erfüllung gehen“

Gleichzeitig warf die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten bereits den Blick weiter in die Zukunft und sprach ihre Hoffnung auf olympische und paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr mit Reitsport und Frauenfußball in Aachen aus. „Mit Olympischen Spielen in Aachen würde ein Traum in Erfüllung gehen!“

Dieser Idee schloss sich Ministerpräsident Hendrik Wüst nur zu gerne an. „Wer einmal bei olympischen Spielen dabei sein durfte weiß: Es gibt ihn wirklich, diesen olympischen Geist. Es ist eine Bewegung, die Menschen und Sportler zusammenbringt, die sonst niemals zusammenkommen würden“, schwärmte er. „Hier in Aachen sieht man klar, was unsere Bewerbung für Olympische Spiele stark macht. Wir machen Deutschland und der Welt das Angebot für die spektakulärsten, kompaktesten und nachhaltigsten Spiele!“

„Mit unserer mehr als 100-jährigen Erfahrung in der Ausrichtung sportlicher Großereignisse können wir ebenfalls zu solch einem Event beitragen. Diese Begeisterung und dieses Herzblut braucht man auch für Olympische und Paralympische Spiele, und wir haben über viele Jahre bewiesen, dass wir das alles mitbringen. Wir stehen voll dahinter!“, so Stefanie Peters.

In die gleiche Kerbe schlug Oberbürgermeister Michael Ziemons, der sich genauso für die Bewerbung einsetzt. „Die Olympischen Ringe in Aachen – das muss einfach noch sein!“, lautete sein Appell an die Bürger, die noch bis zum 19. April Zeit haben, ihre Stimme beim Bürgerentscheid abzugeben.

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