Janika Sprunger und Orelie bei den Europameisterschaften in A Coruna.
Die Schweizer Springreiterin berichtete gestern auf ihren Social Media Accounts, warum man ihre mittlerweile zwölfjährige belgische Top-Stute Orelie, eine Tochter von Emerald van´t Ruytershof, so lange schon nicht mehr im Parcours gesehen hat. Das letzte Turnier der beiden war die League of Nations in St. Tropez-Gassin im vergangenen September. Der Grund für die Turnierpause ist nicht, wie vielfach vermutet, eine Verletzung.
„Viele haben mich gefragt, ob Orelie verletzt sei – das war und ist sie nicht“, schrieb Sprunger. „Sie bekam neurologische Probleme als Nebenwirkung einer CT-Untersuchung. Das hat mir das Herz gebrochen, aber zusammen mit einem Team aus Tierärzten, Physiotherapeuten und unseren großartigen Pferdepflegern haben wir das bestmögliche Rehabilitationsprogramm auf die Beine gestellt und tun alles, was wir können, damit sie wieder fit wird.“
Sprunger teilte die Neuigkeiten vor allem auch deshalb, weil sie über die potenziellen Risiken von derartigen Untersuchungen aufklären möchte, die vielen Menschen – selbst solchen, die tagtäglich mit Pferden zu tun haben und sich 24 Stunden am Tag mit allem rund um ihr Wohlergehen beschäftigen – nicht bewusst seien. „Bitte verzichtet auf solche riskanten Untersuchungen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist“, schrieb sie. „Ich war mir des Risikos nicht bewusst, da mir gesagt wurde, es handele sich um einen 20-minütigen Routineeingriff.“
Wir drücken die Daumen, dass es Orelie bald wieder gut geht!