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Los geht es in Fort Worth!

Wann geht es wirklich los beim Weltcup-Finale in Fort Worth?

Heute findet der Vet-Check statt. Am morgigen Mittwoch gibt es in der Dressur die Familiarization und bei den Springreitern den Warm-Up. Zudem folgt am Abend die „Draw Party“. Es wird also die Startreihenfolge gezogen. 

 

Wie sieht es mit der Zeitverschiebung aus?

In Fort Worth ist es sieben Stunden früher als bei uns. Die erste Prüfung im Springen startet am Donnerstag beispielsweise vor Ort um 13:30 Uhr, was 20:30 Uhr in Deutschland entspricht. In der Dressur geht es erst um 18:15 Uhr los, also um 1:15 Uhr am Folgetag in Deutschland. So sieht es auch mit der entscheidenden Kür aus, hier ist Nachtschicht für alle begeisterten Zuschauer angesagt. Bei den Springreitern findet das Finale am Sonntag wenigstens etwas früher um 15 Uhr Ortszeit, also 22 Uhr in Deutschland statt.

 

Welches sind die genauen Zeiten?

Donnerstag, 9. April 2026

13.30 Uhr: FEI Jumping World Cup™ – First Final Competition

18.15 Uhr: FEI Dressage World Cup™ Final – Grand Prix

Freitag, 10. April 2026

18.30 Uhr: FEI Jumping World Cup™ – Second Final Competition

Samstag, 11 April 2026

18 Uhr: FEI Dressage World Cup™ Final – Grand Prix Freestyle

Sonntag, 12. April 2026

11.30 Uhr: FEI Jumping World Cup™ – Third Final Competition (erster Umlauf)

15:00 Uhr: FEI Jumping World Cup™ – Third Final Competition (zweiter Umlauf)

 

Außer ClipMyHorse wenig Übertragungen geplant

Wer überträgt das Weltcup-Finale?

FEI.TV/ClipMyHorse bieten den offiziellen, kostenpflichtigen Livestream. Eurosport wird ausgewählte Prüfungen im Stream zeigen, die Sportschau von ARD das Finale der Springreiter im Livestream. Dass es noch mehr Livestreams bei der ARD geben wird, scheint derzeit unwahrscheinlich. Wer die Ergebnisse verfolgen möchte, kann dies auch über die Longines Timing Website tun. 

 

Wer ist aus deutscher Sicht dabei?

Sechs Männer gegen den Rest der Welt sozusagen.

In der Dressur starten Raphael Netz mit DSP Dieudonné und der erst 22 Jahre alte Debütant Moritz Treffinger mit Fiderdance.

Im Springen sind Richard Vogel und Gangster Montdesir, Daniel Deußer und Otello de Guldenboom, René Dittmer mit Cody sowie Patrick Stühlmeyer mit Baloutaire PS dabei.

 

Wer sind die Titelverteidiger?

Der Franzose Julien Epaillard gewann 2025 das Weltcup-Finale der Springreiter in Basel mit Donatello d´Auge. Bestes deutsches Paar waren Sophie Hinners und My Prins als Fünfte. Richard Vogel und United Touch wurden Sechste.

In der Dressur siegten Charlotte Fry und Glamourdale vor Isabell Werth und DSP Quantaz.

Und wer sind die Favoriten?

Das Rennen im Springreiten ist wieder einmal offen. Richard Vogel dürfte von den deutschen Startern vermutlich die besten Chancen haben. Seine Leistungskurve mit dem erst zehn Jahre alten Gangster Montdesir, den er erst seit vergangenem Herbst unter dem Sattel hat, ist beeindruckend. Andererseits haben die beiden noch nie ein Turnier absolviert, das Championatscharakter hat. Doch da haben auch die anderen deutschen Paare keine allzu umfangreiche Historie. 

Der US-Amerikaner Kent Farrington zählt mit Toulayna ebenso zu den Favoriten wie der niederländische Seriensieger der Saison Willem Greve mit Pretty Woman van´t Paradijs. Steve Guerdat könnte mit Iashin Sitte als erster Springreiter mit vier Siegen Geschichte schreiben. 

In der Dressur fehlt die Titelverteidigerin ebenso wie Julien Epaillard bei den Springreitern. So gilt ihre Teamkollegin Becky Moody mit Jagerbomb als Top-Favoritin. Wenn alles optimal läuft, gibt es zudem durchaus deutsche Medaillenchancen.

 

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