Willem Greves Pretty Woman van´t Paradijs ist nicht mehr beim Weltcup-Finale dabei.
Springreiter Willem Greve hat die Konsequenzen aus den vier Abwürfen im Zeitspringen gezogen und zieht seine elfjährige Stute Pretty Woman van´t Paradijs vor der zweiten Prüfung heute zurück.
Er betont: „Sie ist fit und ihr geht es gut. Wir haben einfach nur nicht die erhoffte Form. Daher möchte ich sie für andere Aufgaben schonen.“
Der Niederländer hatte nach drei Weltcup-Siegen in dieser Saison zu den Favoriten um den Sieg in Fort Worth gezählt. Doch die hohe Punktzahl ließ ihn weit zurückfallen auf Platz 33.
Und es gibt noch eine wichtige Veränderung für die zweite Teilprüfung: Der Führende Kent Farrington tritt nicht mehr mit seiner Siegerin im Zeitspringen, Toulayna, an, sondern setzt auf Greya. Die zwölfjährige OS-Stute von Colestus aus der Zucht von Wilhelm Sandmann gilt als das beste Pferd des Weltranglisten-Zweiten. Sie gewann vor kurzem den Million-Dollar-Grand-Prix in Wellington.
Auch der Brasilianer Yuri Mansur, Achter im Ranking, schont den 18 Jahre alten Vitiki und tritt nun mit einem anderen ‚Oldie‘, dem schon 19 Jahre alten QH Alfons Santo Antonio, an.
Ansonsten gibt es keine nennenswerten Veränderungen. Die deutschen Reiter bleiben alle bei ihren Pferden aus dem Zeitspringen und auch der drittplatzierte Schweizer Steve Guerdat tritt mit Iashin Sitte an.
Die aktuelle Startliste gibt es hier. Das Springen beginnt um 19 Uhr Ortszeit, also um 2 Uhr nachts in Deutschland.