Die Weltcup-Sieger: Kent Farrington und Greya.
Kent Farrington …
… wurde am 27. Dezember 1980 in Chicago geboren, also zwei Tage nach dem amerikanischen Christmas Day.
… ritt sein erstes Weltcup-Finale bereits 2006 mit Madison in Kuala Lumpur.
… war in Fort Worth nach 2006, 2008, 2009, 2012, 2013, 2014 und 2024 bei seinem achten Weltcup-Finale dabei. Beste Platzierung: 2024 Platz vier.
… ist derzeit die Nummer zwei der Welt. Doch die Nummer eins, die er noch vor kurzem innehatte, dürfte nun wieder greifbar nah sein.
… begann mit acht Jahren mit dem Reiten. „Ich wollte damals unbedingt reiten, weil ich ein altes Bild meiner Mutter entdeckt hatte, welches sie auf einem Pferd zeigte. Eigentlich hatte sich aber keiner aus meiner Familie wirklich nachhaltig mit Pferden beschäftigt. Aber ich hatte mein Ziel und begann in einem Stall in Chicago, der eigentlich aufs Kutschenfahren spezialisiert war.“
… ritt zunächst Ponyrennen, da er Rennreiter werden wollte. Als Jugendlicher stieg er aufs Springen um, weil „ich hörte, dass Rennreiten sehr gefährlich ist und dass man im Springen auch viel Geld gewinnen könnte.“
… trainierte in jungen Jahren mit Tim Grubb und Leslie Burr-Howard.
… hat mit Greya und Toulayna derzeit zwei absolute Ausnahmestuten, aber schon zuvor blickte er auf zahlreiche Erfolgspferde. Die BWP-Stute Gazelle beispielsweise, mit der er bei den Olympischen Spielen 2021 antrat. Oder Voyeur, mit dem er Team-Silber bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 und Team-Bronze 2014 bei den WEG in Caen holte. Hinzu kommen Blue Angel und Uceko.
… nennt Hugo Simon, Nick Skelton, John Whitaker, Ian Miller und Ludger Beerbaum als Vorbilder.
… macht gern Ausgleichssport wie Callenatics und anderes Krafttraining.
… war nach einem Sturz 2018 über drei Monate mit einem komplizierten Beinbruch außer Gefecht. „Nur zehn Stunden nach meiner OP lief ich aber wieder auf Krücken herum und machte das jede Nacht so weiter. Es war meine Art damit umzugehen. Ich musste mich bewegen, musste wieder Kraft schöpfen.“
… „Die Arbeit mit den Pferden ist mein Leben“, sagt Farrington, der eine Anlage in Wellington betreibt. ‚Nebenbei‘ ist er auch noch etwas in der Immobilienbranche tätig.
… sagt: „Alle Top-Pferde dieser Welt haben zwei Dinge – ein großes Herz und den Willen zu siegen.“
… hat eine Lebensphilosophie seines Vaters übernommen: „Er sagte immer, ich solle versuchen, von jedem etwas zu lernen, aber niemanden komplett kopieren und immer versuchen, die beste Version von dir selbst zu sein.“
… sagt: „Ich möchte meinen Pferden, den Menschen und allen, die an mich glauben, immer etwas zurückgeben.“