Im Hauptstadion in Aachen findet in dieser Woche nicht nur Springsport statt.
In den vergangenen Wochen warben die Organisatoren des CHIO und der WM in Aachen vielfach für Olympische Spielen in der Region „Köln-Rhein-Ruhr“ – und damit auch auf dem CHIO-Gelände in Aachen. Auch Olympiasieger wie Isabell Werth machten sich stark. Nun hat sich eine Mehrheit der Bevölkerung beschlossen: Ja, die Region „Köln-Rhein-Ruhr“ soll sich für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.
Nach Angaben von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) stimmten rund zwei Drittel für eine Bewerbung. „Ein richtig starkes Votum für Olympia aus Nordrhein-Westfalen. Ein ganz, ganz klares Ja von den Menschen aus Nordrhein-Westfalen. Es hat sich ausgezahlt, den Menschen zu vertrauen“, erklärte Wüst.
Mehr als vier Millionen Wahlberechtigte waren aufgefordert, ihr Votum per Briefwahl abzugeben. Nach Angaben der Landesregierung nutzten 1,4 Millionen Menschen diese Möglichkeit. Eine definitive Entscheidung über Olympische Spiele in NRW gibt es aber natürlich noch nicht. Es geht in die nächste Runde, in der dann der deutsche Bewerber festgelegt wird. In München gab die Bevölkerung bereits im Oktober 2025 ihre Zustimmung.
In Hamburg steht die endgültige Entscheidung noch aus. Auch hier wirbt das Derby-Team um Matthias Alexander Rath für die Bewerbung und die Reiterspiele in Hamburg Klein Flottbek. Das Hamburger Olympiareferendum findet am 31. Mai statt. Beim Referendum in Kiel, wo unter anderem die Segelwettbewerbe ausgetragen werden sollen, stimmten allerdings schon jetzt 64 Prozent für eine Olympia-Bewerbung.