Die siegreichen Monaco Aces © LGCT

Die siegreichen Monaco Aces mit Peder Fredricson und Yuri Mansur.

Von Nordamerika ging es für die Global Champions League an diesem Wochenende weiter nach China, genauer nach Shanghai. Und wieder einmal war Hochspannung geboten. Nach drei Etappen gibt es noch keinen Favoriten für die Gesamtwertung. Alle Teams liegen knapp beieinander, auch wenn die Vorjahressieger Valkenswaard United derzeit die Führung innehaben.

An diesem Freitag stand in jedem Fall ein anderes Team ganz vorne: die Monaco Aces, die damit in der Gesamtwertung auf den dritten Platz nach vorn stürmten. Der Schweden Peder Fredricson und der 16 Jahre alte Alcapone des Carmille blieben in Runde eins ebenso fehlerfrei wie Yuri Mansur aus Brasilien mit dem bereits 18 Jahre alten Vitiki. Erfahrung schien sich hier wirklich auszuzahlen. Schließlich blieben einige prominent besetzte Teams wie Madrid in Motion gleich in der ersten Runde hängen.

In Runde zwei brachten es die Monaco Aces nach Hause. Nicht mit ihren Oldies, sondern mit zwei Zwölfjährigen: Vroom de la Pomme Z und Mister Jup. Letzterer steuerte mit Yuri Mansur den einzigen kleinen Zeitstrafpunkt bei, der jedoch nicht ins Gewicht fiel.

Riesenbeck International auf Platz zwei

Auf Platz zwei kämpfte sich das Team Riesenbeck International nach vorne. Dabei hatte Emanuele Camilli in Runde eins mit der 14 Jahre alten Chacco-Blue-Tochter Chacco´s Girlstar gleich zwei Abwürfe hinnehmen müssen. Philipp Weishaupt riss es mit dem zwölfjährigen Mastermind von Mylord Carthago heraus und in Runde zwei blieben dann beide Reiter mit denselben Pferden ohne Abwurf.

Ebenfalls acht Punkte standen zu Buche für das Team Basel Cosmopolitans, das damit Dritter wurde. Zunächst gab es für den Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli acht Punkte, während Nicola Philippaerts mit Katanga v/h Dingeshof fehlerfrei blieb. In Runde zwei schafften das beide Reiter mit ihren Pferden Darc de Luxe und Claire.

Vierter wurden die Damen der Rome Gladiators mit Ioli Mytilineou, Clara Pezzoli und Jennifer Hochstädter vor den Cairo Pharaos (derzeit Zweite der Gesamtwertung) und Valkenswaard United. Hier ritt dieses Mal Marcus Ehning mit EM-Pferd Coolio eine Nullrunde in den Sand von Shanghai, während er mit Flower Girl zwei Abwürfe hinnehmen musste.

Cannes Stars werden Siebte

Für die Cannes Stars (Sieger 2024, Zweite 2025) läuft es derzeit noch nicht ganz so rund. Sie sind direkt hinter Riesenbeck International Siebte der Gesamtwertung. Rang sieben war auch ihre Platzierung in Shanghai. In Runde eins gab es jeweils einen Abwurf für Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Cascais sowie Sophie Hinners und Singclair. In der zweiten Runde musste Meyer-Zimmermann einen Abwurf mit My Lady Lavista hinnehmen, während es bei Sophie Hinners und Kaleni Jo sogar zwei wurden.

Dahinter platzierten sich als Achte die Shanghai Swans, also quasi das ‚Heim-Team‘ dieser Etappe, unter anderem mit Christian Ahlmann, der mit Vivario JL Z eine fehlerfreie Runde zeigte. Einen Abwurf gab es für Ben Maher, der erstmals bei einem solch großen Event mit dem bis vor kurzem von Marco Kutscher gerittenen Catelly antrat.

„Die Anlage hier ist wirklich beeindruckend. Von den Ställen und Einrichtungen für die Pferdepflege bis hin zu den Einrichtungen für uns Reiter – es ist wirklich Weltklasse und ermöglicht es uns, uns voll und ganz auf unsere Leistung zu konzentrieren, wenn es darauf ankommt“, lobte Peder Fredricson. „Die Pferde waren heute wirklich in Topform. Wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen, bedeutet mir sehr viel und verschafft unserem Team wichtige Punkte für die Saison.“

Die Einzelwertung ging in Runde eins an Max Kühner mit EIC Up Too Jacco Blue, in Runde zwei gewann Peder Fredricson mit SV Vroom de la Pomme. Philipp Weishaupt ritt mit Mastermind auf den dritten Platz.

Das komplette Ergebnis gibt es hier.

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