Jessica von Bredow-Werndl musste zwar ein paar Fehler hinnehmen, freute sich abber über Platz zwei.
Ein Paar ritt in einer anderen Liga: Sandra Sysojeva aus Polen und ihre zehnjährige Millennium-Tochter Maxima Bella. Die beiden, die schon beim Weltcup-Finale auf dem Treppchen standen, zeigten auch im ungarischen Mariakalnok hochkarätige Dressur. 76,457 Prozent wurden es im Grand Prix. Direkt dahinter platzierten sich Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet. Die elfjährige Stute, die einst unter Charlott Dujardin im Viereck zu sehen war, präsentierte sich mit vielen Höhepunkten, aber auch einigen deutlichen Unsicherheiten. 72,304 Prozent vergaben die Richter für die Vorstellung.
„Es war der dritte gemeinsame Grand Prix für Kiss und mich – und ja, so langsam haben wir wohl jeden Fehler einmal gemacht“, nahm es Jessica von Bredow-Werndl mit Humor. „Heute waren es gleich drei größere: 17 statt 15 Einerwechsel, vor der Pirouette umgesprungen und ein missglückter Übergang vom Schritt in die Passage. Fehler, die viele Punkte kosten.
Trotzdem hatte ich ein richtig gutes Gefühl, denn das Vertrauen ist da, die Verbindung wächst und genau das ist für mich gerade entscheidend. Ich glaube, wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, an dem aus „versuchen“ langsam „verstehen“ wird.“
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