Julia Krajewski und Nickel gehören zu den geförderten Paaren.
Eine Neuerung für den Weg nach LA 2028 gibt es für die deutschen Vielseitigkeitsreiter. Mit „Road2LA“ startete gemeinsam mit dem Deutschen Olympiade Komitee für Reiterei (DOKR) eine neue Initiative. Im Mittelpunkt steht eine gezielt aufgebaute Potentialgruppe von bis zu acht Reiter-Pferd-Kombinationen, die auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles strukturell und finanziell unterstützt werden.
Der Ansatz der Initiative: Bewusst eine perspektivreiche Gruppe leistungsstarker Kombinationen zu fördern, um Leistungsdichte, Wettbewerb und Entwicklung innerhalb der Potentialgruppe nachhaltig zu stärken. Die Förderung baut gezielt auf der Grundförderung des DOKR auf und stellt zentrale Faktoren im Spitzensport in den Mittelpunkt: Planungssicherheit, finanzielle Unterstützung und strukturelle Rahmenbedingungen sollen es den Athletinnen und Athleten ermöglichen, sich konsequent auf Ausbildung, Training und internationale Starts zu konzentrieren. „Diese Initiative zeigt, wie moderne Spitzensportförderung funktionieren kann: Road2LA ergänzt und intensiviert unsere Förderung auf ideale Weise. Sie schafft zusätzliche Möglichkeiten – genau dieses Zusammenspiel stärkt unseren Weg nach Los Angeles und lässt uns dort hoffentlich an die medaillenreichen Erfolge der vergangenen Olympischen Spiele anknüpfen“, erklärte Dr. Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender Pferdesport Deutschland.
Die Gruppe setzt sich aus folgenden Paaren zusammen:
- Arne Bergendahl mit Bronco NRW (Besitzerin: Dr Susanne Dörner)
- Michael Jung mit fischerSolution II (Besitzer: Prof. Dr. Klaus Fischer)
- Julia Krajewski mit Uelzener´s Nickel (Besitzer: Prof. Dr. Bernd Heicke)
- Ben Leuwer mit Zuccini MN (Besitzer: Staade von Paepcke Eventing Horses GbR)
- Pia Leuwer mit Hanami 4 (Besitzer: Gestüt Fohlenhof)
- Brandon Schäfer-Gehrau mit Very Special 5 (Besitzerin: Dagmar Schäfer-Gehrau)
Der offizielle Start der Initiative erfolgt im Rahmen der Longines Luhmühlen Horse Trials im Juni 2026. Die geförderten Paare werden daraufhin regelmäßig auf internationalen Top-Turnieren vertreten sein. Ein besonderer Fokus liegt auf der langfristigen Entwicklung der Pferde.
Alle Informationen gibt es hier.