Das Siegerteam aus Mexiko. © SeS/Mezzelani

Das Siegerteam aus Mexiko.

Zum letzten Mal hatte Mexiko den Nationenpreis auf der Piazza di Siena in Rom im Jahr 1948 gewonnen. Das Traditionsturnier ist eines der ältesten überhaupt. In diesem Jahr feiert es seinen hundertsten Geburtstag. Und nun kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Mexiko wieder zurück ist als Sieger des Jahres 2026, nach 78 Jahren also.

Das Siegerteam bestand aus Carlos Hank Guerreiro mit H5 Shaq Attack (0/0), Patricio Pasquel mit Chakkaloup PS (0/4–0), Andrés Azcárraga mit Contendros 2 (0/12) und Fernando Martínez Sommer mit Joep (0/0).

Auf der prachtvollen Piazza di Siena findet seit 100 Jahren das berühmte Nationenpreis Turnier statt.

Auf der prachtvollen Piazza di Siena findet seit 100 Jahren das berühmte Nationenpreis Turnier statt. (© Drohnenaufnahme)

Knapp geschlagen geben musste sich keine Geringere als die deutsche Mannschaft. Bei Startreiter Christian Ahlmann und Applebridge Tag standen zweimal vier Punkte auf dem Konto. Sophie Hinners und Combella lieferten eine Doppelnullrunde ab. Dasselbe Kunststück gelang der zweiten Dame im Bunde, Jörne Sprehe mit Toys. Bei Richard Vogel als Schlussreiter waren es acht Punkte mit Gangster Montdesir in Runde eins und eine Nullrunde im zweiten Umlauf.

Abwurf im Stechen

Das brachte Deutschland durch den Gleichstand von vier Punkten ins Stechen gegen Mexiko. Dort ritt Patricio Pasquel mit Chakkaloup PS erneut fehlerfrei. Richard Vogel und der zehnjährige Gangster mussten bei ihrer blitzschnellen Runde einen Abwurf hinnehmen. Das Ende eines Thrillers mit besserem Ausgang für die jubelnden Mexikaner, die sich völlig aus dem Häuschen zeigten. Kein Wunder, wenn man eine derart lange Durststrecke beendet!

Großbritannien belegte mit acht Punkten den dritten Platz.

Alle Mitglieder der mexikanischen Mannschaft waren begeistert, angefangen bei ihrem Teamchef Mark Laskin aus Kanada. „Ich bin nicht nur zufrieden – ich bin überglücklich. Bis in die letzten Moment des Wettbewerbs haben wir uns ausschließlich auf uns selbst konzentriert. Wir wussten, dass alles passieren kann … Als Trainer vertraue ich meinem Team. Ich weiß, dass ich mich jeden Tag auf sie verlassen kann, und heute haben sie bewiesen, dass sie gute Leistungen bringen können. Ich erwarte von ihnen das gleiche Engagement bei den Weltmeisterschaften in Aachen, wo wir mit großen Hoffnungen antreten werden.“

Das komplette Ergebnis gibt es hier.

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