Richard Vogel und Uppsala JPS © S. Lafrentz

Richard Vogel und Uppsala JPS

Platz zwei hieß es beim Fünf-Sterne-Nationenpreisturnier in Rotterdam heute zum Auftakt für Richard Vogel. Er ritt dabei auf Uppsala JPS. Und wie der Name schon vermuten lässt, stammt Uppsala aus der Zucht von Julius-Peter Sinnack, dem Züchter von United Touch S. Außerdem reitet Richard Vogel für Sinnack beispielsweise United Call JPS, einen Sohn des United Touch S, der in diesem Jahr in Aachen bei den Youngstern auftrumpfte.

2025 war Uppsala JPS bei den Youngstern in Aachen dabei. Danach hörte man eher wenig von der mittlerweile neun Jahre alten Stute. Die ist – wie könnte es anders sein – auch eine Tochter des United Touch S (aus einer Con Cento-Mutter). Allerdings ähnelt sie ihrem Vater vom Aussehen her nicht. Denn Uppsala JPS strahlt mit ihrer Schimmelfarbe. Das Vermögen hat sie aber sehr wohl geerbt. Ebenso wie die Geschwindigkeit im Parcours. So konnte sie das Springen nach Fehlern und Zeit mit der zweitschnellsten Runde beenden.

Nur ein Paar war noch besser unterwegs: Giulia Martinengo Marquet aus Italien und Scuderia 1918 Calle Deluxe, 14 Jahre alter Holsteiner Sohn des Cesano. Der elfte Platz ging an den zweitbesten deutschen Reiter, Mario Stevens mit seiner Carrie.

Dressursieg für Marieke van der Putten

In der Dressur lief es derweil für die Lokalmatadorin Marieke van der Putten bestens. Sie siegte mit der zwölfjährigen Oldenburger Stute Zantana RS2 OLD N.O.P. mit eindrucksvollen 77,957 Prozent. Ganz besonders wird dieser Erfolg, weil van der Putten damit ausgerechnet die amtierenden Weltcup-Sieger Becky Moody und Jagerbomb auf Platz zwei verweisen konnte (75,282 Prozent). Deutsche Paare waren in diesem Jahr nicht am Start.

Alle Ergebnisse aus Rotterdam gibt es hier.

Morgen steht der Nationenpreis der Springreiter auf dem Programm.

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