Kent Farrington und Greya (hier beim Weltcup-Finale) standen wieder einmal ganz vorne.
Der Gewinner des Weltcup-Finales und derzeitige Weltranglisten-Erste Kent Farrington steht nicht für eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Aachen zur Verfügung. Dies teilte er heute über seine Social-Media-Accounts mit. Als Grund nennt er die langfristige Planung mit seinen Pferden Greya und Descartes. Sicherlich eine wohlüberlegte Entscheidung des Mannes, der die Einsätze seiner Pferde und eigene Karriere überaus genau plant.
„Nachdem ich mir intensive Gedanken über diese Saison und darüber gemacht habe, was meiner Meinung nach die beste langfristige Betreuung für meine Pferde ist, habe ich beschlossen, die Weltmeisterschaften nicht mehr in Erwägung zu ziehen. Ich werde also meinen Platz auf der Shortlist räumen.
Greya hat in diesem Jahr bereits das Weltcup-Finale auf heimischem Boden bestritten und wir hatten das Glück, den Sieg davonzutragen. Descartes SR hat in dieser Saison zwar einige herausragende Leistungen gezeigt. Doch ich bin der Ansicht, dass er sich noch in der Entwicklung befindet. Eine Meisterschaft dieser Größenordnung kommt noch etwas zu früh.
Angesichts der Olympischen Spiele 2028 auf heimischem Boden in Los Angeles halte ich es für die richtige Entscheidung, diesem Ziel Vorrang einzuräumen. Ich möchte beide Pferde langfristig dorthingehend weiterentwickeln. Dieser Ansatz bietet ihnen die besten Chancen auf nachhaltigen Erfolg.
Ich bin unglaublich dankbar für die Gelegenheit, in die Auswahl gekommen zu sein, und wünsche dem US-Team viel Erfolg in Aachen.“
US-Team benannt
Kurz darauf gab US Equestrian sein WM-Team offiziell bekannt. Vier Damen und ein Herr sind in Aachen dabei:
- Laura Kraut und Bisquetta
- Lillie Keenan und Fasther
- Katie Dinan und Out of the Blue SCF
- Marilyn Little und La Contessa
- McLain Ward und High Star Hero