Christian Ahlmann und Sheeran © S. Lafrentz

Christian Ahlmann und Sheeran ritten auf den zweiten Platz in Dinard.

Spätestens am heutigen Sonntag ist Sheeran aus den großen Hufspuren seines Vaters getreten. Zwar reichte es nicht ganz zu dem Sieg, den Papa Codex One vor genau zehn Jahren mit Christian Ahlmann verbuchte. Aber Platz zwei im Fünf-Sterne-Grand Prix von Dinard in Frankreich war aller Ehren wert. Schließlich war der Umlauf richtig schwer. Nur vier Paare hatten im Feld aus unzähligen Hochkarätern am Ende die Nullrunde stehen. Neben Ahlmann und Sheeran waren dies Pieter Devos mit dem elfjährigen Primo, Wahlösterreicher Max Kühner mit seinem EIC Cooley Jump the Q und Luciana Diniz mit Vertigo du Desert.

Dabei war es für Sheeran sogar die Premiere in einem Großen Preis auf diesem Niveau. Viel erfahrener ist da der 17 Jahre alte Vertigo von Luciana Diniz. Doch da die Brasilianerin das große Ziel WM im Blick hat, ließ sie den Wallach von Mylord Carthago nicht im Stechen antreten und nahm dankend Platz vier an. Max Kühner eröffnete das Springen mit einer blitzschnellen Runde und einem Abwurf. Christian Ahlmann und Sheeran waren langsamer unterwegs, aber eben sicher und fehlerfrei. Pieter Devos hatte allerdings die Chance auf eine schnellere Zeit und ergriff sie mit dem Vigo d´Arsouilles-Sohn Primo. Das waren der Sieg und 125.000 Euro Preisgeld. Für Ahlmann gab es immerhin stolze 100.000 Euro.

Nicht ins Stechen kamen durch einen Abwurf am letzten Hindernis Richard Vogel und Cloudio. Für sie gab es am Ende als Trostpflaster Platz neun.

Alle Ergebnisse aus Dinard gibt es hier zum Nachlesen.

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