Der Hannoveraner Secret-Sohn Sir Gribaldi ritt mit Beatrice Arturi auf Rang drei.
Ein Zahlenspiel, welches definitiv Spaß macht: Sechs von insgesamt acht Pferden aus deutscher Zucht haben sich auf Anhieb für das Finale der Weltmeisterschaften der sechsjährigen Dressurpferde in Verden qualifiziert. Platz drei ging an Beatrice Arturi und Sir Gribaldi vor Isabell Werth und V-Power. Den Sieg sicherte sich die Dänin Betina Jæger mit Faustino vor ihrer Teamkollegin Marita Hagren mit Dizzy.
Doch der Reihe nach. Als einer der ersten Starter ging Werth mit dem Viva Gold-Nachkommen V-Power an den Start. Für die Reiterin, die in ihrer Karriere schon alles gewonnen hat, war es die erste Teilnahme bei einer WM der jungen Dressurpferde in Verden. Zuvor war sie schon einmal eine WM geritten, 2023 mit Valdiviani, damals allerdings im niederländischen Ermelo.
V-Power setzte sich insbesondere im Galopp (9,7) und Trab (9,5) in Szene. Dafür gab es 88,2 Prozent und eine neue persönliche Bestleistung. Der Secret-Sohn Sir Gribaldi überzeugte mit Beatrice Arturi dann mit drei gleichmäßig guten Grundgangarten (Trab 8,6, Schritt 8,7, Galopp 8,9) und kam auf exakt dasselbe Ergebnis wie Werth und V-Power. Bei Punktegleichheit auf den ersten drei Plätzen entscheidet laut Reglement das bessere Ergebnis aus Rittigkeit und Perspektive, so dass in diesem Fall (9,0 und 8,9 zu 8,8 und 8,9) Sir Gribaldi Dritter wurde.
Danish Dynamite auf Platz eins und zwei
Zwei Pferde schnitten jeweils mit einer persönlichen Bestleistung noch besser als als Sir Gribaldi und V-Power. Der Vorjahressieger Faustino G von Farrell erhielt mit seiner Reiterin Betina Jæger von den Richtern gleich vier Mal Noten über 9,0 und schloss die Qualifikation mit 92,6 Prozent als Sieger ab. Die Stute Dizzy von Donkey Boy und ihre Reiterin Merita Hagren ritten mit 89,2 Prozent Platz zwei. Bei stammen aus dänischer Zucht.
Mit sechs Pferden in den Top 12 dominierte allerdings die deutsche Pferdezucht die Qualifikation der Sechsjährigen. Hinter den ersten Vier schloss sich die Vorjahres-Weltmeisterin der Fünfjährigen, Viva Diamond OLD von Vitalis mit Linda Weiß, an. Auf Platz sieben folgte True Love WS von Toto Jr. mit Sabrina Geßmann. Der Bundeschampion von 2024, Lindenberg von Libertad und sein Reiter Jacob Schenk wurden Achte. Ebenfalls auf Anhieb das Ticket fürs Finale lösen konnte Lodovico OLD von Lord Europe, geritten von Beatrice Hoffrogge auf Platz elf.
Für alle anderen führt der Weg über das kleine Finale.
Alle Ergebnisse von Tag eins der WM in Verden gibt es hier.

