Großer Bahnhof für den Sieger Clarimero und Alexander Schill. © Dr. Tanja Becker/Equitaris

Großer Bahnhof für den Sieger Clarimero und Alexander Schill.

Die ersten Medaillen bei den Springpferden im Rahmen der Bundeschampionate 2026 sind vergeben. Bei den Siebenjährigen setzte sich am Ende einer durch, der in den beiden Qualifikationen nicht ganz vorne gelandet war. Zwar war der Holsteiner Wallach Clarimero (von Clarimo aus einer Catoki-Mutter) in der ersten Qualifikation Achter mit seinem Reiter Alexander Schill geworden. Aber in der zweiten Qualifikation hatten die beiden nur auf Platz 31 gestanden. Das alles war jedoch am Ende egal. Da zählte nur noch eines: Die Nullrunde im Umlauf und im acht Paare zählenden Stechen und eine fantastische Zeit von 39,40 Sekunden. Clarimero stammt aus der Zucht von Bettina Friemel und steht im Besitz der Familie Schill.

Übrigens: Die acht Paare im Stechen waeren eine Punktlandung des Parcourschefs Peter Schuhmacher, ist es doch immer der Wunsch des Verantwortlichen, dass sich ein Viertel der Starter für das Stechen qualifiziert.

Siegerpose kann er: Clarimero unter Alexander Schill.

Siegerpose kann er: Clarimero unter Alexander Schill. (© Dr. Tanja Becker/Equitaris)

Mit der Siegerzeit von Clarimero und Schill konnten auch Sophie Hinners und der OS-Wallach Ubiko nicht ganz mithalten. Beim Sohn des jüngst verstorbenen Uriko standen am Ende 39,84 Sekunden und damit die silberne Medaille zu Buche. Doch die beiden waren als erste in den Parcours gegangen und hatten mächtig vorgelegt. Ubiko war übrigens als Zweiter aus den beiden Qualifikationen und damit als Mitfavorit ins Finale gegangen. Und er bestätigte diesen Status wirklich eindrucksvoll. Gemeinsam mit dem Siegerpaar blieben diese beiden als Einzige ohne Fehler.

Sophie Hinners und Ubiko: Stolze Silbermedaillen-Gewinner.

Sophie Hinners und Ubiko: Stolze Silbermedaillen-Gewinner. (© Dr. Tanja Becker/Equitaris)

Der Bronzerang ging an Marvin Jüngels OS-Hengst Dr. Don von Don VHP Z. Im Stechen waren die beiden mit einem Abwurf und einer Zeit von 39,50 Sekunden untwegs. Eigentlich war Jüngel mit Mini Million, dem Sohn des Million Dollar, der nach beiden Qualifikationen ganz vorn in der Gesamtwertung stand, Favorit gewesen. Doch der Hengst verzeichnete dieses Mal zwei Abwürfe. Insgesamt hatte Jüngel drei Pferde im Finale am Start. Auch mit der Zinedine-Tochter Zin Lou war er fehlerfrei ins Finale gekommen, gab dort jedoch auf – Platz acht. Weltmeisterin Sophie Hinners war neben Ubiko auch noch mit Arezzo Gold unterwegs und belegte Platz elf.

Dr. Don und Marvin Jüngel auf dem Weg zu Bronze.

Dr. Don und Marvin Jüngel auf dem Weg zu Bronze. (© Dr. Tanja Becker/Equitaris)

Alle Ergebnisse aus Warendorf gibt es hier.

 

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