Bergung des toten Pferdes © Freiwillige Feuerwehr Tulln-Stadt

Die Bilder von der Bergung des Pferdes geben einen Eindruck, wie das Drama seinen Lauf nahm.

Man mag sich kaum vorstellen, was in Pixendorf bei Tulln in Niederösterreich passiert ist. In dem kleinen Ort im Wiener Umland kam es auf einer höhergelegenen Pferdeweide zu den dramatischen Ereignissen.

Das Pferd war laut Angaben der Feuerwehr am frühen Morgen durch ein Gebüsch am Rande seiner Weide gestürzt und anschließend auf der Terrasse eines Hauses auf dem sieben Meter darunter liegenden Grundstück aufgeschlagen. Es heißt, dass der Notruf gegen 7:30 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Michelhausen einging. Für das Tier kam jede Hilfe zu spät. Der Sturz soll schon einige Zeit zuvor in der Nacht passiert, aber unbemerkt geblieben sein.

Die Terrasse befand sich nur rund 20 Meter von der Straße entfernt, weshalb sich die Bergung laut Feuerwehr schwierig gestaltete. So musste ein spezielles Kranfahrzeug anrücken und das Pferd mit einem speziellen Bergegeschirr für Großtiere von der Terrasse gehoben werden. Der Einsatz konnte nach zwei Stunden beendet werden, berichtete die Feuerwehr Michelhausen.

Wie es zu dem Unglück genau kam, ist noch nicht restlos geklärt. Das Wohnhaus wurde an einem Hang errichtet, oberhalb befindet sich auf einem Plateau eine Pferdekoppel. Möglicherweise sei das Tier ausgebüxt oder über die Begrenzung gesprungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert