Richard Vogel war in St. Tropez dabei und wird in Barcelona erneut starten. ©  IMAGO / Stefan Lafrentz

Richard Vogel war in St. Tropez dabei und wird in Barcelona erneut starten.

Nun wurde Deutschland an der Spitze der League of Nations doch noch von Frankreich überholt. Grundsätzlich ist das aber kein Problem. Denn das Finale ist sicher. Und Bundestrainer Otto Becker nahm die letzte Qualifikation gleich zum Anlass, um seine Mannschaft für Barcelona am ersten Oktoberwochenende zu benennen.

Dort werden – so der Plan, wenn es keine Ausfälle gibt – Sophie Hinners mit My Prins, Jörne Sprehe mit Toys, Marcus Ehning mit Coolio sowie Richard Vogel mit Cloudio an den Start gehen. Kendra Claricia Brinkop reist als fünfte Reiterin mit.

Drei Weltmeister auf Mission in Barcelona. Dazu zwei weitere starke Damen. Das klingt nach einem Plan. Außerdem für Barcelona qualifiziert: Großbritannien, Brasilien, Irland, Belgien und die punktgleichen Teams der USA und aus Italien.

Nur Platz acht für Deutschland

In St. Tropez lief es dagegen nicht ganz so erfolgreich. Deutschland musste sich in der Besetzung Janne Friederike Meyer Zimmermann mit Cascais, Richard Vogel mit Gangster Montdesir, Marcus Ehning und Coolio sowie Maximilian Weishaupt und Zuccero HV mit Platz acht zufriedengeben. Von Anfang an war es nicht optimal gelaufen. Schlussendlich gab es keine einzige Nullrunde. Janne Friederike Meyer-Zimmermann kam mit zweimal einem Abwurf nach Hause. Dasselbe Resultat gab es für Max Weishaupt. Bei Richard Vogel fiel im ersten Umlauf ebenfalls eine, im zweiten sogar zwei Stangen. Marcus Ehning hatte in Runde eins ebenfalls einen Abwurf und beendete die Runde vorzeitig, da sein Ergebnis keinen Unterschied mehr machte. In Runde zwei trat er nicht mehr an. Insgesamt standen so 28 Punkte zu Buche.

Um die Podiumsplatzierungen ging es unter anderen Teams. Acht Punkte hieß es am Ende für das belgische Team. Auch Brasilien hatte acht Punkte auf dem Konto, war jedoch etwas schneller unterwegs. Frankreich kam mit nur einem Abwurf nach Hause. Das war der Sieg für Simon Delestre mit Gatsby du Tillard, Nina Mallevaey auf Destine to Be, Antoine Ermann auf Floyd des Pres und Julien Epaillard auf Donatello d’Auge.

Alle Ergebnisse aus St. Tropez gibt es hier.

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