Jessica Mendoza © CSIO Barcelona

Sieger im Großén Preis: Jessica Mendoza und In the Air.

Es läuft für die britische Springreiterin Jessica Mendoza beim CSIO in Barcelona – und wie! Nachdem sie bereits am Donnerstag das Hauptspringen hatte gewinnen können, legte sie am Freitagabend unter Flutlicht nach und sicherte sich das wichtigste Einzelspringen, den Großen Preis der Stadt Barcelona.

Beide Male war In the Air ihre kongeniale Partnerin, eine 13 Jahre alte KWPN-Stute von Air Jordan, der einst mit Daniel Deußer erfolgreich war. Zwölf Paare waren im Großen Preis in Runde zwei eingezogen. Elf davon hatten keine oder lediglich Zeitstrafpunkte auf dem Konto. Nur ein Paar kam mit dem schnellsten Vier-Fehler-Ritt durch: Richard Vogel und der zehnjährige Hengst Gangster Montdesir. Dazu gesellten sich aus deutscher Sicht vielleicht etwas überraschend Kendra Claricia Brinkop mit dem erst neunjährigen Replay van ‚t Paradijs sowie (weniger überraschend) Sophie Hinners mit der zehnjährigen Zangersheider Kannan-Tochter Kaleni Jo.

Mendoza fliegt mit In the Air

Richard Vogel musste in der zweiten Runde als erster in den Parcours und zeigte dieses Mal mit seinem Franzosen, der ihn schon zum Weltcup-Finale begleitet hatte, eine souveräne Nullrunde. Kendra Claricia Brinkop setzte einmal mehr auf eine ruhige Runde mit einem Zeitstrafpunkt. Damit gab sie ihrem jungen Bamako de Muze-Sohn die größtmögliche Sicherheit. Am Ende sollten die beiden als Sechste die beste deutsche Platzierung erreichen. Richard Vogel sicherte sich Platz acht.

Jessica Mendoza dagegen fegte auch durch Runde zwei. Federleicht wirkten die beiden, In the Air eben. Das reichte, um mit 46,94 Sekunden die Top-Zeit von Routinier Rodrigo Pessoa zu toppen, der 47,06 Sekunden in den Sand gezaubert hatte. Platz drei ging an den Iren Cian O´Connor mit dem elfjährigen Kentucky TN.

Ein deutsches Paar fehlte noch: Sophie Hinners und Kaleni Jo durften als letzte in den Parcours. Sie gaben alles, die Zeit von nur 45,68 Sekunden hätte gereicht. Doch dann fiel ausgerechnet die allerletzte Stange und es wurde Platz sieben, zwischen den beiden anderen deutschen Paaren.

Die Siegerin war überwältigt:

Das ist wirklich surreal. Ein unglaublich großer Erfolg. Einer der größten überhaupt. Ich kann es noch nicht fassen und bin sehr stolz auf In the Air, die mich einmal mehr hat fliegen lassen.

Alle Ergebnisse aus Barcelona, wo wir den Nationenpreis als Höhepunkt am Sonntag im Liveticker für euch bereitstellen, gibt es hier.

 

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