Zauberfee v. Zanetti © Reckimedia

Teuerstes Pferd der Westfälischen Herbst-Auktion 2026: Zauberfee v. Zanetti

Total Unique Preisspitze in Vechta

Mit einem spannenden Bieterduell um Total Unique, den sprunggewaltigen Sohn des Tobago Z, setzte die 106. Herbst Elite-Auktion im Oldenburger Pferde Zentrum Vechta ein Ausrufezeichen. Den Zuschlag erhielt die Unternehmensgruppe fischer bei 250.000 Euro, die Sponsoren von Michael Jung. Damit bekommt die Preisspitze eine besondere sportliche Perspektive. Das hochveranlagte Nachwuchspferd bleibt damit dem deutschen Sport erhalten und wird künftig im Stall von Michael Jung ausgebildet und weiter gefördert. Teuerstes Dressurpferd der Kollektion wurde die Oldenburger Hauptprämienstute Baileys Krack v. Bonds. Sie wechselte für 46.000 Euro in eine französischen Dressurstall. Stark präsentierte sich auch die Elite-Fohlenkollektion. Für die Preisspitze sorgte Impetus v. Independent. Das Hengstfohlen aus dem erfolgreichen Stamm von Denoix PCH geht für 41.000 Euro nach Italien.

Preisspitze Total Unique

Preisspitze Total Unique (© OLD-Art)

Vier Reitpferde über 100.000 Euro bei Westfalen-Auktion

Rund 70 Reitpferde und sechs Youngster standen am Westfälischen Pferdestammbuch zum Verkauf. Zum Spitzenpreis der Auktion avancierte die Staatsprämienstute Zauberfee von Zanetti mit einem Zuschlagspreis von 165.000 Euro. Die Secret-Tochter Spotlight wurde für 157.000 Euro zugeschlagen. Sixpack, ebenfalls von Secret, ging für 120.000 Euro nach Österreich.

Insgesamt wechselten 80 Prozent der angebotenen Reitpferde und Youngster den Besitzer. Vier der Dressurpferde knackten die 100.000 Euro-Marke. Die Kundschaft investierte durchschnittlich 40.076 Euro in die verkauften Reitpferde.

Hier geht es zur Preisliste der Reitpferde.

Rund 30 Hoffnungsträger des Jahrgangs 2026 standen am Abend zuvor zum Verkauf. In Kombination mit einem Westfälischen Oktoberfest feierten die Zuschauer den westfälischen Nachwuchs. 84 Prozent der angebotenen Fohlen fanden einen neuen Besitzer. In die 22 verkauften Reitpferdefohlen investierte das Publikum durchschnittlich 11.670 Euro Besitzer. Zur Preisspitze avancierte der Fürstenball/Vitalis-Sohn Fürst Florent, der für 40.000 Euro zugeschlagen wurde.

Hier geht es zu den Fohlen.

Fürst Florent v. Fürstenball

Preisspitze der Oktoberfestauktion: Fürst Florent v. Fürstenball (© Reckimedia)

Dorothee Schneider und Karlijn siegen

Ihre erste Kür – und gleich gewonnen. So schreibt sich eine Erfolgsgeschichte. Wie die von Reitmeisterin Dorothee Schneider und der KWPN-Stute Karlijn V. Die beiden waren in diesem Wochenende in Schenefeld am Start und siegreich. Zu Schmusemelodien von Barry White piaffierte die elfjährige Stute zu  79,583 Prozent

Auch mit dem 13 Jahre alten Hannoveraner Hengst Vainqueur von Vivaldi gab es einen Sieg und zwar im Grand Prix mit  76,133 Prozent. Hier war Karlijn dann auch mit 74,367 Prozent noch Zweite.

Dorothee Schneider nach ihrem Erfolg:

Ich bin total happy, dass ich hier mit Karlijn und Vainqueur gleich doppelten Grund zur Freude haben durfte!

Die kompletten Ergebnisse gibt es hier.

Dorothee Schneider in Schenefeld mit Vainqueur.

Dorothee Schneider in Schenefeld mit Vainqueur. (© Dorothee Schneider/Instagram)

Zwei Goldmedaillen bei den Asian Games

Gleich zwei Goldmedaillen im Springreiten wurden zum Abschluss der Asian Games in Tokio vergeben. Grund dafür: Die Unterteilung in zwei Gruppen über unterschiedliche Höhen. Ein Titel ging über 1,55 Meter an Ramzy al-Duhami, der für Saudi-Arabien unterwegs ist, mit Untouchable. Er gewann vor seinem Landsmann Abdulrahman Bader Alrajhi mit Lorenzo sowie dem Katari Basem Mohammed mit Chaccball. In der ersten Gruppe siegte über 1,50 Meter der Katari Faleh Alajami mit Qapella vor Abdulla Almheiri mit Hudson de Veins und Khaled Abdulrahman Almobty mit Diana du Plevau.

Sieger in Marokko und Mexiko 

Yuri Mansur aus Brasilien und Incanto VDl gewannen den Großen Preis bei der Morocco Royal Tour. Beim Weltcup in Puebla in Mexiko waren der Neuseeländer Sharn Wordley und Brin d’Or de Haute Melen Z, ein zwölfjähriger Wallach von Bamako de Muze, überraschend mit der einzigen Nullrunde im gesamten Starterfeld siegreich. So unbekannt der Neuseeländer erst einmal erscheinen mag, ritt der 1974 in der NZ-Hauptstadt Wellington geborene Springreiter doch schon 2008 bei seinen ersten Olympischen Spielen. Gemeinsam mit dem Springreiter Craig Martin führt er eine Reitanlage in Florida.

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