Janinas #doitride-Moment: Pferdegesundheit vor Reitsport


Bild vergrößern Janina Wilhelmsen mit ihrem Pferd Mori

Mit Mori wollte Janina nochmal durchstarten – dann kam alles anders. (© Janina Wilhelmsen)

Die Influencerin Janina Wilhelmsen (@chaospony) wagte nach einer langen Pause den Wiedereinstieg ins Reiten und fand mit Mori ein Pferd, das eigentlich so gar nicht ihrem Typ entsprach. Doch die gemeinsame Reise stellte alles auf den Kopf: Statt sportlicher Ziele rückte das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt.

Mit dem Reiten wieder anfangen, das war nach langer Pause mein Wunsch. Durch eine Freundin stieß ich auf eine Anzeige: Mori. Ich fuhr hin, sah ihn, ritt Probe – und war sofort in ihn verliebt. Eigentlich war er gar nicht mein Typ Pferd; ich hatte vorher immer Sportpferde oder Reitponys. Aber bei ihm war es Liebe auf den ersten Blick. Eine große Ankaufsuntersuchung folgte, mit Bildern und Klinik, und alles wirkte in Ordnung.

Schon damals fiel mir allerdings auf, dass er im Gangbild etwas auffällig war, aber das war kaum sichtbar, für mich und viele andere letztlich nicht erkennbar. Er kam zu mir, wir wuchsen zusammen, doch je mehr Zeit ich investierte, desto deutlicher wurde: Er konnte mich nicht tragen. Ich suchte den passenden Trainer, arbeitete vom Boden aus, aber es wurde nicht besser. Heute weiß ich, dass neben Problemen im ISG vor allem Moris Lunge das große Thema war.

Der Asthmatiker Mori im Frühruhestand

Mori hustete nie, zeigte kaum Symptome, und doch verschlechterte sich alles nach einem Stallwechsel dramatisch. Die Diagnose in der Klinik: hochgradiges Asthma, das er wohl schon lange mit sich herumtrug. Wir versuchten alles: Inhalieren, Bedampfen, Therapien, Klinikaufenthalte. Schließlich stand ich vor der Entscheidung: weitermachen oder für sein Wohl eine neue Lösung finden. Während ich meinen eigenen Hof sanierte, lebte Mori zur Reha bei Pia Steffens am Meer  – denn dort war er symptomfrei. Zurück bei mir zeigten sich die Probleme wieder.

Ich wollte es erst nicht wahrhaben, aber irgendwann war klar: Es geht nicht um meine Wünsche, sondern um ihn. Heute lebt Mori dauerhaft bei Pia. Dort ist er aktiv, bewegungsfreudig, hat abgenommen und genießt sein Leben. Es war eine schmerzhafte Entscheidung, aber die richtige. Gesundheit ist das A und O. Wir Besitzer sind oft sehr emotional, aber am Ende zählt, dass das Pferd glücklich ist.

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