Diriyah? Wenn man das Wort googelt, trifft man auf eine Stadt in Saudi-Arabien. Doch Diriyah ist auch der neue Name einer bekannten Stute.
Diriyah hieß bis vor kurzem noch Dubai du Cedre und war zunächst mit Julien Epaillard aus Frankreich hocherfolgreich unterwegs. Mit ihm gewann sie bei den Olympischen Spielen in Paris Team-Bronze. Das erregte auch die Aufmerksamkeit von Iron Dames-Frontlady Deborah Mayer, welche die Stute für Janne Friederike Meyer-Zimmermann sicherte. Trotz einiger Erfolge in hochklassigen Springen, wurde Dubai du Cedre wieder verkauft und zwar an den saudi-arabischen Pferdesportverband, welcher die Stute für seinen Teamreiter Abdullah Alsharbatly sicherte.
Nun haben die beiden erstmals so richtig groß aufgetrumpft. Im mit 1,5 Millionen Dollar dortierten Großen Preis beim Fünf-Sterne-Turnier in Doha ritten sie der gesamten Konkurrenz davon. Eine reife Leistung, denn ins Stechen waren insgesamt neun Paare eingezogen. Zu ihnen gehörte auch Diriyahs einstige Reiterin Janne Friederike Meyer-Zimmermann, die sich jedoch auf Cascais mit Platz neun nach zwei Abwürfen begnügen musste. Besser erging es Christian Ahlmann. Auf dem zehnjährigen United Touch-Sohn Untouched belegte er den vierten Platz.
Kein Vorbeikommen war jedoch an Abdullah Alsharbatly und seiner dreizehn Jahre alten Baloubet du Rouet-Tochter. Auch nicht für seinen Teamkollegen Khaled Almobty mit seiner Stute Diana du Plevau und nicht für den Belgier Pieter Devos mit der Cornet Obolensky-Tochter Casual Dv Z. Sie belegten die Plätze zwei und drei.
Das komplette Ergebnis aus Doha gibt es hier.
