Ein Aganix du Seigneur Z-Sohn bildete bei der Verdener Springhengste-Körung und anschließenden Auktion mit 125.000 Euro die Preisspitze.
Eine Woche nach den Dressurhengsten erlebten die Springhengste beim Hannoveraner Verband ihre Körung. Für 29 der 52 angetretenen Hengste erfolgte ein positives Körurteil. Fünf Vertreter des Jahrganges 2023 erhielten den Titel Prämienhengst.
Zum Hengstmarkt traten am Ende 26 gekörte und 21 nicht gekörte Hengste an. Der begehrteste Prämienhengst war ein Aganix du Seigneur Z-Sohn aus einer Cascavello-Mutter vom Züchter Rafal Krajewski in Polen.
Für 125.000 Euro geht er nach Belgien. Ein Chacco-Blue-Sohn aus einer Nabab de Reve-Mutter von Züchterin Caterina Schulz-Beelitz erhielt den Zuschlag bei 102.000 Euro. Er lebt zukünftig in einem Zucht- und Ausbildungsstall in Niedersachsen.
Ein Stammkunde aus den USA ließ sich nicht die Gelegenheit entgehen, einen Diarado-Shn aus einer Chacoon Blue-Mutter zu kaufen. Er stammt aus der Zucht von Paul Bergen und kostete 95.000 Euro. 33.000 Euro war einem Turnierstall aus der Tschechischen Republik ein weiterer Prämienhengst von Baloutaire PS aus einer Van Helsing-Mutter wert. Züchter sind Bernhard und Helmut Jasken. Der fünfte Prämienhengst ist ein Schimmel von Valensky aus einer Stolzenberg-Mutter von Züchter Peter Wisch. Der Hammer für ihn fiel bei 28.000 Euro.
Der Durchschnittspreis der 26 gekörten Hengste lag bei 37.981 Euro. Das internationale Interesse war groß, rund 50 Prozent der Hengste werden voraussichtlich Deutschland verlassen. Für die 21 nichtgekörten Hengste wurden durchschnittlich 23.071 Euro angelegt.
Alle Körurteile sind hier nachzulesen.
Das Auktionsergebnis gibt es hier.
