Benjamin Wulschner gewinnt Großen Preis in Gahlen


Bild vergrößern Bejmain Wulschner und Castle Camiro, hier auf einem Archivbild aus Hohen Wieschendorf, siegten am Samstag im Großen Preis von Gahlen.

Bejmain Wulschner und Castle Camiro, hier auf einem Archivbild aus Hohen Wieschendorf, siegten am Samstag im Großen Preis von Gahlen. (© S. Lafrentz)

Jahresauftakt für die Springreiter auch in Deutschland. Am Samstagabend gewannen Benjamin Wulschner und Castle Camiro in Gahlen.

Gahlen ist ein Traditionsturnier und wird seit vielen Jahren vom Reitverein Lippe-Buch Gahlen e.V. am Niederrhein ausgetragen. In diesem Jahr fand der Große Preis über 1,50 Meter am Samstagabend statt.

Nur sieben der 33 gestarteten Paare erreichten am Ende das Stechen um den Sieg. Vier davon blieben auch im Stechen ohne Abwurf. Den deutlich schnellsten Ritt zeigte am Ende Benjamin Wulschner, Sohn von Holger Wulschner, mit de 13 Jahre alten Castle Camiro, einer irischen Stute von Sligo Candy Boy im Besitz der Familie. Nur 38,20 Sekunden benötigten die beiden für ihre siegreiche Runde.

„Mein Pferd hat alles gegeben für mich. Wir konnten volles Risiko gehen“, betonte Benjamin Wulschner. Das Paar hatte bereits am Vortag den Sieg im Hauptspringen über 1,45 Meter feiern können. Dort gewannen Wulschner und Castle Camiro vor Fabienne Graefe auf dem 13 Jahre alten Cavallo PS Z und Juliane Rölfling mit Comme and feel O NRW von Comme il Faut NRW. Letztere erreichten auch im Großen Preis das Stechen und wurden nach einem Abwurf Fünfte.

Platz zwei im Großen Preis ging an Sören Suppert mit dem elfjährigen Cornet Obolensky-Sohn Can Tici in 39,11 Sekunden. Dritte wurden Toni Haßmann und der 14 Jahre alte westfälische Mylord Carthago-Sohn Hero. Ebenfalls eine Nullrunde gelang dem Belgier Marc Boos auf dem erst neunjährigen westfälischen United Touch-Sohn Union Jack auf dem vierten Platz.

Das komplette Ergebnis des Großen Preises von Gahlen und alle anderen Ergebnisse von dort gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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