Bordeaux: Julien Epaillard siegt vor Daniel Deußer


Bild vergrößern Julien Epaillard aus Frankreich und sein Weltcup-Final-Sieger Donatello d´Auge

Julien Epaillard aus Frankreich und sein Weltcup-Final-Sieger Donatello d´Auge ließen sich in Bordeaux feiern (Archivbild Basel 2026). (© S. Lafrentz)

Es ist wahrlich keine Schande, sich Julien Epaillard und Donatello d´Auge geschlagen zu geben. Daher freute sich Daniel Deußer über Platz zwei.

Der ‚Flying Frenchman‘ und Sieger des Weltcup-Finales 2025, Julien Epaillard, ist in Bordeaux Publikumsliebling. Entsprechend motiviert trat er im ersten Drittel der Starter beim heutigen Hauptspringen des Weltcup-Turniers an. Die Zeit von 57,00 Sekunden blieb bis zum Schluss ungeschlagen. Das Publikum war aus dem Häuschen, als es ’seinen‘ Julien und den dreizehn Jahre alten Wallach von Jarnac, der Epaillard auch zum Weltcup-Final-Sieg trug, entsprechend feiern durfte.

Das Nachsehen hatte ein deutsches Paar, das alles versuchte, um an die Zeit von Julien Epaillard heranzukommen und sich am Ende doch geschlagen geben musste: Daniel Deußer und sein 15 Jahre alter französischer Hengst Bingo Ste Hermelle. In 57,46 Sekunden kamen die beiden ins Ziel. Dahinter platzierten sich Marc Dilasser aus Frankreich mit Arioto du Gevres vor dem Brasilianer Yuri Mansur und dem 18-jährigen Veteranen Vitiki.

„Klar möchte jeder gern Julien schlagen“, meinte Daniel Deußer. „Aber wir wissen auch alle, dass er mit Donatello extrem schwer zu schlagen ist. Ich bin heute einfach glücklich mit meinem zweiten Platz und über Bingos Leistung.“

Michael Jung kam mit fischerheros Z, mit dem er jünst in den deutschen Perspektivkader aufgestiegen war, auf Platz zehn. Im Eröffnungsspringen der Fünf-Sterne-Tour über 1,45 Meter war Michael Jung als bester Deutscher auf Rang vier platziert. Seine Partnerin dabei: Die erst neunjährige Zangersheider Stute Eclaire Z. Der Sieg ging auch hier nach Frankreich an Jeremy Le Roy mit der elfjährigen Stute Falkira de Mormoulins.

Alle Ergebnisse aus Bordeaux gibt es hier.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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