Frankreich gewinnt den Nationenpreis in Brüssel deutlich vor Belgien und der Schweiz. Das deutsche Team von Bundestrainer Otto Becker landet knapp hinter den Briten auf Platz fünf.
Die französische Equipe setzte sich souverän durch: Zwei Doppelnull-Runden von Nina Mallewaey mit Dynastie de Beaufour und Antoine Ermann mit Floyd des Pres sowie die starke Leistung von Jeanne Sadran auf Dexter de Kerglenn, die sich lediglich einen Abwurf erlaubte, reichten für den Sieg. Routinier Roger Yves Bost kassierte im ersten Umlauf zwölf Strafpunkte, was als Streichergebnis nicht ins Gewicht fiel, und musste im zweiten Umlauf nicht mehr antreten.
Die Belgier mussten nach dem Aus von Pieter Devos und Casual DV Z im ersten Umlauf die Nerven bewahren. Doch Thibeau Spits mit Ermitage Kalone, Gilles Thomas mit Impress-K und Gregory Wathelet mit Bond Jamesbond de Hay hielten das Team im Rennen. Mit insgesamt nur neun Strafpunkten landete die Mannschaft von Peter Weinberg auf Rang zwei vor den Schweizern.
Für die Schweiz ritten Nadja Peter Steiner mit Mila – einst Erfolgsstute aus dem Stall Beerbaum –, Jason Smith mit Picobello, Janika Sprunger mit Orelie und Olympiasilber-Gewinner Steve Guerdat mit Dynamix de Belheme.
Deutsches Team: solide, aber ohne Doppelnull
Christian Kukuk mit Just Be Gentle und Gerrit Nieberg mit Ping Pong eröffneten für Deutschland mit jeweils vier Fehlern. Daniel Deußer mit Gangster v/h Noddevelt und Christian Ahlmann mit Clintrexo brachten die Mannschaft mit fehlerfreien Ritten wieder ins Spiel. In Umlauf zwei lieferte Kukuk eine Nullrunde, doch Nieberg patzte erneut. Auch bei Ahlmann und Deußer fiel jeweils eine Stange.
So kam Deutschland – wie die Briten – auf zwölf Strafpunkte, musste sich aber aufgrund einer minimalen Zeitdifferenz geschlagen geben und blieb auf Platz fünf.