Djembe de Hus in die Schweiz verkauft


Bild vergrößern Justin Verboomen und Djembe de Hus in Neumünster

Justin Verboomen und Djembe de Hus in Neumünster. Nun trennen sich die Wege der beiden. (© S. Lafrentz)

Wie Eurodressage am Sonntag meldet, wurde Justin Verboomens Sieger in Neumünster, Djembe de Hus, in die Schweiz verkauft.

Für viele sind es wohl überraschende Entwicklungen. Djembe de Hus, elfjähriger Sohn des Damon Hill aus der Oldenburger Zucht, galt als eines der großen aufstrebenden Talente im Dressursport. Als Nummer zwei im Stall von Justin Verboomen schien noch vieles möglich, gerade angesichts des Sieges der beiden in Neumünster. Doch nun ist Djembe de Hus verkauft. Der von Xavier Marie gezüchtete und zuvor in seinem Besitz stehende Wallach wird künftig in der Schweiz leben. Dies meldete Eurodressage am Sonntag.

Djembe de Hus wurde seit vergangenem April von Justin Verboomen geritten. In den Sport gebracht hatte ihn Jessica Michel-Botton. Sie ritt Djembe de Hus auch bei der WM der jungen Dressurpferde. Danach vertrat Marcus Hermes, der Djembe bis zum Grand Prix förderte, Jessica Michel während ihrer Schwangerschaft. Die Französin ritt Djembe de Hus daraufhin einige Male auf Grand Prix Level. Später folgte ein Intermezzo bei Alizee Froment und schließlich ein Arrangement, dass Justin Verboomen den Fuchs reiten dürfe.

Das ist nun Geschichte, obgleich die beiden in ihrer kurzen gemeinsamen Zeit zahlreiche Erfolge feierten. Erst jüngst gab es den Sieg im Grand Prix des Weltcups in Neumünster und Platz zwei in der Kür. Zuvor holten sie zwei zweite Plätze in Mechelen beim Weltcup.

Wohin in der Schweiz es genau geht für Djembe de Hus ist unklar. Justin Verboomen war allerdings angetan vom neuen Besitzer. Dieser möchte ihn nicht auf dem hohen Niveau reiten, aber ihm ein Fünf-Sterne-Zuhause bieten, heißt es.


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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