Gleich zwei Siege konnte der britische Olympiasieger Scott Brash zum Abschluss des H.H. The Father Amir’s Prix 2026 für sich verbuchen.
Am letzten Tag des H.H. The Father Amir’s Prix 2026 standen gleich zwei Große Preise in Doha/Qatar auf dem Programm. Einer auf Drei-Sterne-Niveau, der andere auf Fünf-Sterne-Niveau. Beide Male hieß der Sieger Scott Brash. Dieser setzte damit seine beeindruckende Siegesserie der vergangenen Wochen (unter anderem beim Top Ten Finale in Genf) fort.
Zunächst siegte Brash mit Hello Chadora Lady, 13 Jahre alte Tochter des legendären Chacco-Blue aus der OS-Zucht des Gestüts Lewitz, im Drei-Sterne-Grand Prix. Hier war die riesige Zahl von 16 Paaren ins Stechen eingezogen. Mit dabei waren auch drei deutsche Paare, als es schnell und immer schneller wurde.
Torben Köhlbrandt musste sich am Ende mit dem zwölfjährigen Mylord Carthago-Sohn Mastermind aus der Holsteiner Zucht, gezüchtet von Rasmus Lüneburg, mit dem sechsten Platz zufriedengeben; trotz einer schnellen Nullrunde in 36,10 Sekunden. Doch bis Platz zehn zogen sich die Nuller im Stechen, sodass diese Leistung nicht unbedingt eine Platzierung ganz vorn bedeutete.
Etwas weiter vorn in der Platzierung stand am Ende Philipp Weishaupt. Er hatte die erst neunjährige Lady Concern du Rezidal von Emerald dabei und kam in 33,78 Sekunden ins Ziel. Dies bedeutete Platz vier. Noch etwas schneller waren Janne Friederike Meyer-Zimmermann und die elfjährige Holsteiner Livello-Tochter High Level. Die beiden ritten in 33,74 Sekunden auf Platz drei. Davor platzierte sich der Belgier Abdel Said mit Wathnan Calvaro, zehnjähriger Holsteiner von Cascadello, in 33,49 Sekunden auf Platz zwei.
Nur zwei waren eben gemeinsam noch schneller: Scott Brash und Hello Chadora Lady kamen in 32,34 Sekunden siegreich ins Ziel.
Fünf-Sterne-Sieg ebenfalls für Brash
Und damit hatte Scott Brash eben noch lange nicht genug vom Siegen. Im Großen Preis auf Fünf-Sterne-Niveau kamen nur neun Paare ins Stechen und wieder stand der britische Team-Olympiasieger der Jahre 2012 und 2024 ganz vorn. Dieses Mal hatte er seinen Routinier, den 17 Jahre alten Hello Jefferson, dabei. In 42,66 Sekunden waren die beiden unschlagbar. Platz zwei ging an die Französin Megane Moissonnier mit dem vierzehn Jahre alten Conrad-Sohn Crooner Tame in 42,78 Sekunden. Dritte wurden Eve Jobs und der fünfzehn Jahre alte Canto Bruno von Cantoblanco aus der OS-Zucht.
Die besten deutschen Teilnehmer und einzigen im Stechen waren Philipp Weishaupt und der zwölfjährige Kannan-Sohn Oreo aus der belgischen Zucht. In 41,55 Sekunden waren sie deutlich am schnellsten unterwegs. Doch ein Abwurf verhinderte den Sieg. Es wurde Platz sechs.
Alle Ergebnisse aus Doha gibt es hier.
