Beim Fünf-Sterne-Grand Prix in Doha soll es am 24. Januar zu einer Auseinandersetzung mit noch ungeklärten Umständen gekommen sein.
Was genau am 24. Januar beim Fünf-Sterne-Event in Katars Hauptstadt Doha passiert ist, das wissen wohl nur die Beteiligten und Zeugen, doch die werden sich aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht äußern, schreibt der „Chronicle of the Horse,“ der als erster darüber berichtete.
Anscheinend war es während des laufenden Stechens auf dem Abreiteplatz zu einer Auseinandersetzung gekommen. Darin involviert waren anscheinend der Saudi-Araber Abdullah Al Sharbatly und der Brite Harry Charles. Am Ende kamen die beiden als Siebter und Achter ins Ziel. Ebenfalls betroffen war wohl der neuntplatzierte Belgier Abdel Said, dessen Wathnan Calvaro ziemlich durch den Wind wirkte, als er nach einer hervorragenden Leistung im Umlauf nun plötzlich 16 Punkte nach Hause brachte.
Was also war geschehen?
Mehreren Quellen zufolge stieg Harry Charles von seinem Pferd ab, um seinem Vater Peter Charles (66) zu helfen, der zu diesem Zeitpunkt auf dem Boden lag. Der genaue Ablauf der Ereignisse bleibt weiterhin Gegenstand von Spekulationen. Abdel Said schrieb nach seinen vier Abwürfen bei Instagram: „Leider haben der Boxkampf und ein freilaufendes Pferd mein Aufwärmen gestört und Calvaro verunsichert. Es ist zutiefst frustrierend und traurig, solche Situationen in unserem Sport zu erleben, insbesondere auf diesem Niveau. Es muss viel mehr Respekt zwischen den Reitern und ihren Teams herrschen, und die FEI-Stewards brauchen mehr Autorität, um solche Vorfälle zu verhindern. Ehrlich gesagt ist das empörend.“
Von der FEI gibt es anscheinend nur diesen Kommentar vom vergangenen Donnerstag: „Die FEI ist über den Vorfall informiert. Wir untersuchen ihn derzeit gemäß unseren festgelegten Verfahren.“
