FEI leitet Untersuchungen nach „Auseinandersetzung“ in Doha ein


Bild vergrößern Beim H.H. The Father Amir's Prix 2026 kam es zu einem ungeklärten Vorfall auf dem Abreiteplatz.

Beim H.H. The Father Amir's Prix 2026 kam es zu einem ungeklärten Vorfall auf dem Abreiteplatz. (© H.H. The Father Amir's Prix 2026)

Beim Fünf-Sterne-Grand Prix in Doha soll es am 24. Januar zu einer Auseinandersetzung mit noch ungeklärten Umständen gekommen sein.

Was genau am 24. Januar beim Fünf-Sterne-Event in Katars Hauptstadt Doha passiert ist, das wissen wohl nur die Beteiligten und Zeugen, doch die werden sich aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht äußern, schreibt der „Chronicle of the Horse,“ der als erster darüber berichtete.

Anscheinend war es während des laufenden Stechens auf dem Abreiteplatz zu einer Auseinandersetzung gekommen. Darin involviert waren anscheinend der Saudi-Araber Abdullah Al Sharbatly und der Brite Harry Charles. Am Ende kamen die beiden als Siebter und Achter ins Ziel. Ebenfalls betroffen war wohl der neuntplatzierte Belgier Abdel Said, dessen Wathnan Calvaro ziemlich durch den Wind wirkte, als er nach einer hervorragenden Leistung im Umlauf nun plötzlich 16 Punkte nach Hause brachte.

Was also war geschehen?

Mehreren Quellen zufolge stieg Harry Charles von seinem Pferd ab, um seinem Vater Peter Charles (66) zu helfen, der zu diesem Zeitpunkt auf dem Boden lag. Der genaue Ablauf der Ereignisse bleibt weiterhin Gegenstand von Spekulationen. Abdel Said schrieb nach seinen vier Abwürfen bei Instagram: „Leider haben der Boxkampf und ein freilaufendes Pferd mein Aufwärmen gestört und Calvaro verunsichert. Es ist zutiefst frustrierend und traurig, solche Situationen in unserem Sport zu erleben, insbesondere auf diesem Niveau. Es muss viel mehr Respekt zwischen den Reitern und ihren Teams herrschen, und die FEI-Stewards brauchen mehr Autorität, um solche Vorfälle zu verhindern. Ehrlich gesagt ist das empörend.“

Von der FEI gibt es anscheinend nur diesen Kommentar vom vergangenen Donnerstag: „Die FEI ist über den Vorfall informiert. Wir untersuchen ihn derzeit gemäß unseren festgelegten Verfahren.“


Alexandra Koch Freie Journalistin
Alle Artikel von Alexandra Koch

Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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