Wahnsinnig hochkarätig ging es zu beim Top Ten Finale in der Dressur. Am Ende stand Justin Verboomen aus Belgien einmal mehr ganz vorn.
Das Comeback von Isabell Werth verlief bewegend und herausragend. Nach dem Tod ihres Lebensgefährten Wolfgang Urban Anfang Oktober hatte sie sich eine Auszeit von Turnieren genommen. Nun hatte sie das Frankfurter Festhallenturnier, eines ihrer erklärten Lieblingsturniere, für ihr Comeback gewählt.
Im Grand Prix des Top-12-Finales war sie mit ihrer Top-Stute Wendy de Fontaine unterwegs und lieferte am Ende ihrer Vorstellung eine persönliche Bestleistung mit der Stute ab. 81.456 Prozent waren schwer zu toppen und doch gelang dies – wenn auch knapp – dem derzeit wohl besten Paar im Viereck: Der Weltranglisten Nummer Eins Justin Verboomen aus Belgien mit seinem erst neunjährigen Zonik Plus. Grandiose 81,587 Prozent standen für die beiden zu Buche.
Isabell Werth war voll des Lobes für die Leistung ihrer Wendy de Fontaine: „Sie hat noch einmal an Kraft gewonnen, und wir konnten unsere Abstimmung weiter verfeinern. Sie hat drei überragende Piaffen gezeigt, die Übergänge waren geschmeidig und im Galopp hatte ich sie gut vor mir.“
Den dritten Platz belegte die Dänin Cathrine Laudrup-Dufour, die den Grand Prix mit ihrer 16-jährigen Hannoveraner-Stute Mount St John Freestyle mit einem Ergebnis von 79,761 Prozent beendete. Über den vierten Platz durften sich Frederic Wandres und Bluetooth OLD mit 76,674 Prozent freuen. Semmieke Rothenberger und Farrington sowie Ingrid Klimke und First Class belegten die Plätze zehn und elf.
Am Sonntag wird das Top 12 Dressage Finale in einer Grand-Prix-Kür in Frankfurt entschieden. Allerdings werden nur elf Paare an den Start gehen. Evelyn Egers Stute Tabledance zog sich vor Ort eine Verletzung zu und darf sich entsprechend zuhause regenerieren.
„Wir haben eine erstklassige Besetzung hier in Frankfurt, obschon an diesem Wochenende auch das Weltcup-Turnier in London entschieden wird. Der Sport, der hier geboten wird, ist eine absolute Werbung für den Dressursport“, betonte Isabell Werth.
Das komplette Ergebnis gibt es hier.

