Dressurreiterin Isabell Werth und ihr Leihpferd Special Blend haben sich den Sieg bei ihrem gemeinsamen Auftritt nicht nehmen lassen.
Nach dem Sieg im Grand Prix beim Weltcup-Turnier in Wellington/Florida, gelang Isabell Werth und ihrem Leihpferd Special Blend dieses Kunststück des Sieges nun auch in der Kür. Kurzer Rückblick: Werth hatte sich Special Blend für die Reise nach Amerika von ihrer Schülerin Natalie Stickling-Morzynski quasi zurückgeliehen, nachdem diese den elfjährigen Wallach gekauft hatte. Der Grund: Der eigentlich vorgesehene Quantaz hatte ein dickes Bein. Zuvor hatte Werth Special Blend einige Zeit über vorgestellt, als er noch im Besitz von Andreas Helgstrand war.
Nun konnte man sehen, dass die beiden immer noch und vielleicht besser denn je harmonieren. Der elfjährige Sezuan-Sohn ging in Wellington die erste Grand Prix Kür seines gesamten Lebens, und zwar diejenige, mit der Werths Emilio einst so erfolgreich gewesen war. Das Volkslied ‚Funiculì, Funiculà“’steht dabei im Mittelpunkt. Das alles gleich auf Fünf-Sterne-Niveau.
82,660 Prozent bedeuteten Platz eins vor Hannah Fraser-Beaulieu im Sattel von Jaccardo mit 79,250 Prozent und Julio Mendoza Loor aus Equador mit Jewel’s Goldstrike (78,165 Prozent).
Das komplette Ergebnis gibt es hier.
