Es war ein umjubelter Sieg von Springreiter Josch Löhden mit seinem Wallach EIC Schabernack. Nun ist klar: Er wird den beiden aberkannt.
Wie spring-reiter.de berichtet war eine positive Medikationsprobe bei dem zehnjährigen Cornet Obolensky-Sohn im Rahmen des Springens um die Goldene Trommel in Basel, welches die beiden gewannen, genommen worden.
Der Sieg im Springen um die Goldene Trommel war der größte Triumph in der Karriere des 33-Jährigen und des Wallachs gewesen. Gegenüber spring-reiter.de erklärte Löhden nun, dass Schabernack zehn Tage vor dem Turnier mit einem Kortison-Präparat behandelt wurde.
„Das Präparat hat laut FEI eine Karenzzeit von sieben Tagen“, erklärte er gegenüber dem Portal. „Diese haben wir easy eingehalten. Ich habe mir also gar keine Sorgen gemacht.“
Dennoch folgte die positive Probe auf Triamcinolone acetonide, ein Kortisonpräparat, das unter die Rubrik ‚Controlled Medication‘ fällt. Mit Doping hat das Ganze zwar nichts zu tun, der Sieg ist dennoch dahin. Da er das Präparat zur Gelenk-Pflege ja nachweislich benutzte, hat Josch Löhden die Beantragung der B-Probe nicht veranlasst. Er sieht keinen Sinn darin und akzeptiert die Entscheidung. Josch Löhden hat dem ‚Fast-Track-Verfahren‘ zugestimmt. Das bedeutet, dass er von der Prüfung ausgeschlossen wird, das Preisgeld zurückgeht und er eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 CHF und Kosten in Höhe von 1.000 CH zahlen muss. Es erfolgt jedoch keinerlei Sperre. In Zukunft werde er die Karenzzeiten ausweiten, betont Löhden gegenüber spring-reiter.de.
