Kim Emmen und Imagine siegen im Großen Preis von Basel


Bild vergrößern Kim Emmen war sichtlich stolz auf den ersten Sieg in einem Fünf-Sterne-Grand Prix.

Kim Emmen war sichtlich stolz auf den ersten Sieg in einem Fünf-Sterne-Grand Prix. (© S. Lafrentz)

Der erste Höhepunkt des Turniers in Basel stand gestern Abend für die Springreiter an. Die deutschen Teilnehmer ritten nicht in die Top Ten.

Es war schön zu sehen, wie sehr sich Richard Vogel und seine Pflegerin Felicia Wallin über die Leistung von Europameister United Touch S bei seinem ersten Großen Preis des Jahres freuten als dem einen Abwurf nachzutrauern. Am Ende wurde es der 16. Platz für das Erfolgsgespannt der Europameisterschaften in A Coruna 2025. Damit waren sie die besten Deutschen.

Beeindruckende Kulisse für United Touch und Richard Vogel.

Beeindruckende Kulisse für United Touch und Richard Vogel. (© S. Lafrentz)

Ins Stechen zogen sechs Paare ein, nur eines davon blieb ohne Abwurf. Kim Emmen aus den Niederlanden musste mit ihrem 13 Jahre alten niederländischen Wallach Imagine als erste in den Stechparcours. Dabei legte sie eine Zeit hin, welche die anderen gehörig unter Druck setzte und ganz offensichtlich die Abwürfe der Konkurrenz nach sich zog. 33,39 Sekunden sollte das Ergebnis sein, an welchem sich alle die Zähne ausbissen. Auch Julien Epaillard und Donatello d´Auge, die an gleicher Stelle 2025 das Weltcup-Finale gewonnen hatten.

Sie legten die schnellste Zeit hin mit ihren 32,61 Sekunden, aber die eine Stange fiel eben und bescherte Platz zwei für das Erfolgsduo. Platz drei ging an den Belgier Pieter Devos mit der elfjährigen Cornet Obolensky-Tochter Casual DV Z vor dem Portugiesen Rodrigo Giesteira Almeida mit der ebenfalls elfjährigen Karonia.L.

Die 30 Jahre alte Kim Emmen konnte ihr Glück kaum fassen. „Ich war ja schon öfter nahe dran, aber das hier ist mein erster Grand Prix Sieg auf diesem Niveau überhaupt. Ich bin heute unendlich glücklich und dankbar, dass ich ein Pferd wie Imagine reiten darf! Er hat es mir heute leicht gemacht und immer an meiner Seite gekämpft bis zu diesem großen Moment!“

Alle Ergebnisse aus Basel gibt es hier.

 


Alexandra Koch Freie Journalistin
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Seit über 15 Jahren arbeitet Alexandra Koch (Jahrgang 1983) als freiberufliche Journalistin. Durch ihre Tätigkeit für zahlreiche Fachmagazine in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbindet die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Leidenschaft für Pferde mit ihrer lebenslangen Liebe zum Schreiben. Noch bevor sie zur Schule ging, war schließlich kein Lesestoff vor ihr sicher und jedes Pony wurde ausgiebig geherzt. Mit News, Interviews, Reportagen sowie Hintergrundberichten ist sie heute vielfältig unterwegs. Ebenso begeistert sie sich für Reisen mit kleinen und großen Abenteuern (wie ihre Spitzbergen-Tour im Winter 2025) und für die Arbeit an ihrem ersten Roman.

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